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Rostock Fußball-Krawalle: Polizei fordert Bahn-Verbot für Gewalttäter
Mecklenburg Rostock Fußball-Krawalle: Polizei fordert Bahn-Verbot für Gewalttäter
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07:04 07.05.2014
Bei den Randalen am Schweriner Hauptbahnhof musste die Bundespolizei eine Hundertschaft mit sechs Hubschraubern aus Nordrhein-Westfalen einfliegen. Polizei fordert Bahn-Verbot für Gewalttäter. Quelle: Symbolbild: Dpa
Rostock

Der Gewerkschaftschef der Bundespolizei, Jörg Radek, fordert: „Keine Freifahrt für Gewaltfans“. Am Samstag hatten sich Fußballanhänger auf dem Schweriner Hauptbahnhof geprügelt. Die Polizei will. dass überführte Gewalttäter künftig von Bahnfahrten zu Fußballspielen ausgeschlossen werden, weil solche Täter ganz normale, friedliche Bahn-Nutzer gefährden. Ziel müsse es sein, dass Großväter und Väter mit ihren Enkeln und Kindern Fußballspiele in Stadien erleben können, ohne Angst zu haben.

Um die Gewalttäter aus den Bahnen zu verbannen, müsse man laut Radek notfalls das Bundespolizeigesetz ändern.

Anhänger des FC Hansa Rostock haben laut Polizei am späten Sonnabend in Schwerin einen Zug angriffen, in dem 250 Fans von Hertha BSC Berlin saßen. Die Rostocker waren vom Auswärtsspiel in Erfurt (Thüringen) gekommen. Bereits um 20 Uhr sei die dafür zuständige Bundespolizei vom Zugpersonal über „rund 60 angetrunkene Hansa-Fans“ in der Bahn Richtung Schwerin informiert worden, erklärte die Sprecherin der Bundespolizeiinspektion Rostock, Erika Krause-Schöne.

Daraufhin flog eine Hundertschaft in sechs Hubschraubern vom Stützpunkt Sankt Augustin bei Bonn (Nordrhein-Westfalen) in die mehr als 500 Kilometer entfernte Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns. Das sei ein regulärer Vorgang, da diese Einheit an dem Tag Bereitschaft gehabt habe. Kosten des Hubschraubereinsatzes in Schwerin: mehr als 140 000 Euro.

Die Beamten erteilten Strafanzeigen wegen Landfriedensbruch gegen 30 Hansa-Anhänger. Laut Berliner Morgenpost wurden zwei verletzte Hertha-Fans in den Schweriner Helios-Kliniken behandelt.



OZ

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