Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock Geldautomat in Sparda-Bank gesprengt – Experten entschärfen zweite Sprengladung
Mecklenburg Rostock Geldautomat in Sparda-Bank gesprengt – Experten entschärfen zweite Sprengladung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:33 21.08.2019
Geldautomaten-Knacker haben in Güstrow zugeschlagen. Nur eine von zwei Sprengungen in der Bankfiliale hatten gezündet. Der Munitionsbergungsdienst entschärfte die zweite. Quelle: Stefan Tretropp
Anzeige
Güstrow

In Güstrow ist es in der Nacht zu Mittwoch zu einem Angriff auf eine Bankfiliale gekommen. Wie die Polizei mitteilte, wurde in der Sparda-Filiale am Pferdemarkt 28 ein Geldautomat gesprengt. Hinterlassen wurde ein Bild der Zerstörung: Geborstene Fensterscheiben und beschädigte Bankautomaten waren am Morgen zu sehen.

Anwohner hatten gegen 2.45 Uhr einen lauten Knall gehört und kurz darauf zwei Personen auf einem Motorrad oder Moped flüchten sehen.

Zweite Sprengladung installiert

Ein zweiter Automat war offensichtlich ebenfalls zur Sprengung vorbereitet. Die Täter installierten an ihm eine Sprengladung. Hier kam es aber nicht zur Detonation. Zurückgelassen wurden daher eine potenzielle Fernzündung und Gasflaschen. Die Polizei musste daher eine Evakuierung der unmittelbaren Umgebung anordnen.

Bildergalerie: Bild der Zerstörung in Güstrower Innenstadt

Geldautomaten-Knacker haben in der Güstrower Innenstadt zugeschlagen. Nur eine ihrer Sprengungen hatte gezündet, eine zweite schlug offenbar fehl. Die Täter sind auf der Flucht.

Im Rathaus richteten Rettungsdienst und Katastrophenschutz eine Notunterkunft für die Bewohner ein, die nicht mehr in ihren Wohnungen bleiben durften. Betroffen waren die Bewohner des Gebäudes, in dem sich die Bank befindet, und die beiden angrenzenden Häuser. Zur Entschärfung der angebrachten Ladung kam der Munitionsbergungsdienst zum Einsatz.

Täter noch auf der Flucht

Verletzt wurde niemand. Derzeit untersuchen Kriminaltechniker den Tatort. Nach aktuellen Informationen der Polizei sind die Täter noch auf der Flucht. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.

Seit 1992 wurden in Mecklenburg-Vorpommern etwa 400 Menschen ermordet. Mehr als 90 Prozent dieser Fälle wurden aufgeklärt. Doch auch dreiste Raubüberfälle, Trickbetrugsserien und mysteriöse Skulpturen bewegten in den letzten Jahren das Land. Wir zeigen spektakuläre Kriminalfälle, die in MV für Aufsehen sorgten.

Von RND/sal/dpa/str

Am Dienstag ist ein 14-jähriges Mädchen aus Güstrow verschwunden. Die Polizei konnte eine Notlage vorerst nicht ausschließen. Nun aber gab es Entwarnung: Das Mädchen ist wieder da.

21.08.2019

Bis 22. August ist der voll elektrisch angetriebene Stadtbus auf Testfahrt in Warnemünde unterwegs. Für eine mögliche Einbindung in den Straßenverkehr wären jedoch Fördermittel nötig.

20.08.2019

Am Dienstagabend wurde der neue Polizeichef Achim Segebarth ins Amt eingeführt. Er übernimmt nun ganz offiziell die Aufgaben von Michael Eber. Auch an der Spitze der Kripo gibt es ein neues Gesicht: Heiko Tesch.

20.08.2019