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Rostock „Gepard“ und „Hermelin“ vom Libanon-Einsatz zurück
Mecklenburg Rostock „Gepard“ und „Hermelin“ vom Libanon-Einsatz zurück
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12:06 25.05.2013
Zwei Schnellboote der Bundesmarine kehren am Freitagvormittag von ihrem Einsatz in Afrika zurück: Beim Einlaufen in den Warnemünder Seekanal ist das Schnellboot S 71 „Gepard" (P 6121) an der Spitze, gefolgt vom Schnellboot S 73 „Hermelin" (P 6123). Quelle: Dieter Stroh
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Rostock

Nach einem Jahr Einsatz vor der Küste des Libanons werden am Freitag die SchnellbooteGepard“ und „Hermelin“ in ihrem Heimathafen Hohe Düne in Rostock erwartet. Seit dem Auslaufen am 24. Mai 2012 haben die beiden Boote knapp 90 000 Kilometer zurückgelegt. Die jeweils 35-köpfigen Besatzungen waren in dieser Zeit zweimal ausgetauscht worden. Mitte April hatten die Korvette „Braunschweig“ und das Schnellboot „Frettchen“ Warnemünde verlassen, um die beiden Schnellboote abzulösen. Die Marineschiffe sind am Unifil-Einsatz zur Unterbindung des Waffenschmuggels vor der libanesischen Küste beteiligt.

Ende Februar war das Schnellboot „Hermelin“ in die Schlagzeilen geraten, nachdem mehrere Soldaten einen Vorgesetzten angegriffen haben sollen. Sie sollen einen Bootsmann mit einem Spanngurt und Klebeband auf einem Tisch fixiert und mit Farbe beschmiert haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sechs Soldaten unter anderem wegen des Verdachts der Meuterei.

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dpa

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24.05.2013