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Rostock Hausanschlüsse verschieben sich weiter
Mecklenburg Rostock Hausanschlüsse verschieben sich weiter
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13:27 09.07.2019
In mehreren Gemeinden im Landkreis liegt das Glasfaserkabel schon am Haus, allerdings fehlt noch der Anschluss. Quelle: Doris Deutsch
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Für den Ausbau des schnellen Netzes durch die Deutsche Glasfaser in einigen Gemeinden des Landkreises Rostock fehlen nach Auskunft des Telekommunikationsunternehmens noch drei Querungsgenehmigungen von der Deutschen Bahn. Die gesamte Bauphase sei von diesen Bahnquerungen abhängig, „da wir sonst kein ,Licht’ in die Ausbaugebiete bekommen“, erklärte Dennis Slobodian, Sprecher der Deutschen Glasfaser.

„Für den Bereich der Strecke 6921 Wismar-Rostock sind uns drei Kreuzungsanträge bekannt“, informiert Bahnsprecher Burkhard Ahlert. Allerdings hätte es nach Prüfung in zwei Fällen Mängelanzeigen gegeben. Sowohl für den Antrag zur Querung in der Gemarkung Allershagen als auch für die Gemarkung Groß Schwaß liege nach den Änderungswünschen der Bahn „kein neuer Antrag der Firma vor“, wie Ahlert informiert. Die Prüfung der Querung in der Gemarkung Reddelich werde laut Bahn am 11. Juli abgeschlossen.

Die Deutsche Glasfaser hatte den Fortgang der Bauarbeiten für die noch fehlenden Backbone-Trassen ab 29. Kalenderwoche angekündigt. „Das wird sich nun um ein bis zwei Wochen verzögern“, räumt Slobodian ein. Die Nachträge an die Deutsche Bahn wären unterwegs. „Vor Ort finden derzeit bereits die vorbereitenden Arbeiten statt“, sagt der Glasfaser-Sprecher. Außerdem würden parallel die Oberflächenmaßnahmen laufen zwecks Abnahme durch die Gemeinden.

Die Deutsche Glasfaser rechne nun damit ab 31. Kalenderwoche in Klein Schwaß beginnen zu können, also Ende Juli. Anschließend würden sukzessive die Hausanschlüsse aktiviert. Slobodian informiert, dass das Unternehmen mit Gemeinden und Bürgerinitiativen im Gespräch sei, um auch bislang nicht berücksichtigte Anschlusswünsche umzusetzen. „Grundsätzlich haben wir ein feststehendes Geschäftsmodell“, sagt Slobodian. „Wir bauen mit privaten Mitteln, ohne Förderung aus, und da muss die Maßnahme für uns wirtschaftlich abbildbar sein.“

Die meisten Kosten verursache der Tiefbau, gerade zu entlegenen Gehöften. „Das sind dann häufig die Gebiete, die über Förderung erschlossen werden“, erklärt Slobodian. Die Deutsche Glasfaser beteilige sich auch an Ausschreibungen zum geförderten Netzausbau.

Doris Deutsch

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