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Rostock Graal-Müritz pflanzt Hunderte Blumen
Mecklenburg Rostock Graal-Müritz pflanzt Hunderte Blumen
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14:00 24.11.2018
Auch sie wollen Graal-Müritz schöner machen: Dagmar Püschel (li.) und Marianne Pfeiffer pflanzten fleißig mit. Quelle: Andreas Meyer
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Graal-Müritz

Meckern – das sei einfach, sagt Sylvia Behrens. „Das kann jeder.“ Sie, ihre Freundin Margot Maroß und viele weitere Graal-Müritzer können aber mehr: Sie packten am Sonnabend selbst mit an, um ihren Ort schöner zu machen. Gut 20 Bewohner des Seeheilbades pflanzten Hunderte neue Blumen. Im Frühjahr soll die Blütenpracht dann erstmals zu sehen sein.

Mehr als „nur“ Rhododendren

„Im Sommer blüht unser Ort ja schon – wenn der Rhododendron im Park in ganzer Pracht erstrahlen“, sagt Bürgermeisterin Benita Chelvier (CDU). Doch im Frühjahr fehle noch etwas Farbe in Graal-Müritz. „Ab 2019 wird es sich das ändern.“ 1800 Blumenzwiebeln hatte die Gemeinde gekauft – und zum großen Subbotnik aufgerufen. Viele – vor allem ältere – Bewohner des Ortes folgten dem Aufruf der Bürgermeisterin und rückten an der Rostocker Straße und der Langen Straße mit Pflanzenforken, Spaten und Schaufeln an. Auf einer Strecke von fast einem Kilometer pflanzten die Helfer nun die Blumen. Unter der fachkundigen Anleitung von Michael Kirchner vom kommunalen Bauhof, unterstützt von Kurdirektor Roman Ferken und Bürgervorsteher Jörg Griese.

Gemeinsam was bewegen

Natürlich hätte Chelvier das Pflanzen auch den Mitarbeitern der Gemeinde auftragen können. „Aber das wäre zu einfach gewesen. Wenn wir alle mitanpacken, stärkt das auch den Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl in der Gemeinde“, sagt sie. Die neue Chefin im Rathaus will künftig zwei Mal im Jahr mit den Bürgern Müll sammeln (im Frühjahr am Strand, im Herbst im Ort selbst) und auch weiter Blumen pflanzen. „Nächstes Jahr pflanzen wir die Frühblüher – Krokusse und Schneeglöckchen dann entlang der Birkenallee“, kündigt Chelvier an. Sylvia Behren und Margot Maroß wollen dann auch wieder mit dabei sein: „Es gibt noch viel zu tun im Ort. Unsere Bürgermeisterin packt es an –und wir wollen sie unterstützen“, sagt Maroß.

Andreas Meyer

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