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Rostock Greenpeace schickt Papierschiffe gegen Atomtransporte in Rostock
Mecklenburg Rostock Greenpeace schickt Papierschiffe gegen Atomtransporte in Rostock
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15:16 10.03.2019
Aktionstag der Greenpeacegruppe Rostock am 9. März 2019 auf dem Uniplatz Rostock. Luisa (9) bastelt wie viele andere Passanten in der Einkaufsstraße Protestschiffchen gegen Atomtransporte über die Passagierfähren im Rostocker Hafen.
Aktionstag der Greenpeacegruppe Rostock am 9. März 2019 auf dem Uniplatz Rostock. Luisa (9) bastelt wie viele andere Passanten in der Einkaufsstraße Protestschiffchen gegen Atomtransporte über die Passagierfähren im Rostocker Hafen. Quelle: Doris Deutsch
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Rostock

Mit einer hölzernen Fähre mit Nuklearsymbol und einem Banner „Brennstäbe im Gepäck? Willkommen im Nuklearhafen Rostock“ demonstriert die Greenpeace-Gruppe Rostock am 9. März auf dem Universitätsplatz für das Ende der Atomtransporte.

Passanten in der Einkaufsstraße basteln Papierschiffe und unterstützen damit den Protest gegen Urantransporte über den Rostocker Hafen. Durch Passagierfähren würden Brennelemente und Uranverbindungen nach Skandinavien gebracht.

Mehr lesen: Hunderte Atomtransporte über deutsche Häfen abgewickelt

Fähren bringen Uran nach Skandinavien

2017 habe im Schnitt ein Transport pro Woche stattgefunden, bei dem der gefährliche Brennstoff für Atomkraftwerke auf dem Autodeck unter unwissenden Fährgästen verschifft wurde, informieren die Mitglieder der Gruppe. „Nachdem die Urantransporte in Bremen komplett und in Hamburg größtenteils beendet wurden, bleibt Rostock als Atomdrehkreuz übrig“, sagt Malte Brockmann, Energie-Experte von Greenpeace Rostock.

Mehr lesen: Zuwachs statt Ausstieg: Mehr Atom-Transporte über Rostock

Vor dem Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima am 11. März 2011 soll die Aktion ein Zeichen für den Atomausstieg auch in Rostock setzen.

Doris Deutsch