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Rostock Großprojekt in Warnemünde: Georginenplatz wird erneuert
Mecklenburg Rostock Großprojekt in Warnemünde: Georginenplatz wird erneuert
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17:20 29.08.2019
In der Georginenstraße entfällt das Parken und an der Einmündung in die Friedrich-Franz-Straße ist ein Absenkpoller geplant. Quelle: Susanne Gidzinski
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Rostock

In wenigen Wochen ist es so weit. Im September beginnt die erste Phase einer umfangreichen und vom Ortsbeirat und Anwohnern langersehnten Sanierungsmaßnahme im Warnemünder Ortskern. Aufgrund ihres maroden Zustandes müssen sowohl die Georginenstraße als auch der Georgienplatz grunderneuert werden. Rad- und Autofahrer sollten sich auf Einschränkungen im Straßenverkehr gefasst machen.

Schmuckstück wird aufgewertet

Seit mittlerweile 100 Jahren sind sie Bestandteile des Ostseebades. Zu den Hinguckern zählen der Georginenplatz und die Georginenstraße aber schon lange nicht mehr. Stattdessen dominieren vermooste Mauern, kaputte Gehwege und Graffiti. „Dabei hat der gesamte Platz großes Potenzial, das ausgeschöpft werden muss. Er ist ein wahres Schmuckstück“, findet der Ortsbeiratsvorsitzende Alexander Prechtel (CDU). Seiner Meinung nach sei es dringend an der Zeit, dass das Bauvorhaben umgesetzt werde. „Dadurch wird das Zentrum deutlich aufgewertet.“

Auch Monika Fetten fiebert den Arbeiten bereits mit Spannung entgegen. In ihrer Kindheit habe die heute 34-Jährige viel Zeit auf dem Platz verbracht. „Wir wohnten ganz in der Nähe und mit meiner Schwester habe ich in meiner Freizeit gerne dort gespielt und Blumen gepflückt“, erinnert sie sich. Obwohl sie mittlerweile am anderen Ende der Stadt wohnt, verbringt sie noch immer viel Zeit in ihrer ehemaligen Nachbarschaft. „Ich finde, es ist an der Zeit, dass hier etwas gemacht wird. Das sieht nicht mehr schön aus.“

Vollsperrung notwendig

In zwei aufeinanderfolgenden Abschnitten würden zunächst die Georginenstraße und anschließend der Georginenplatz saniert. „Die Bauarbeiten beginnen mit Kanal- und Umverlegungsarbeiten verschiedener Versorgungsleitungen“, teilt das zuständige Amt für Verkehrsanlagen mit. Ver- und Entsorgungsleitungen, Unterbau und Straßenbefestigung seien durch das hohe Alter in einem maroden Zustand. Für die Arbeiten sei eine Vollsperrung der Straße notwendig. „Anwohner werden direkt durch die bauausführende Firma über die Verkehrseinschränkungen informiert“, versichert das Amt.

Fußgängerzone: Parkplätze entfallen

Des Weiteren werde eine Neugestaltung nach denkmalpflegerischen Ansprüchen erfolgen sowie die Erneuerung und Bereitstellung von Sitzbänken. Für die Befestigung des Straßenzuges sei die Nutzung von grauem Naturstein geplant. Die Gehwege hingegen werden aus für Warnemünde üblichen Pflastersteinen in Form einer Bischofsmütze bestehen.

Im Herbst 2020 starte die zweite Phase des Projektes: der Umbau des Georginenplatzes. „Ich glaube, wenn alles fertig ist, wird das richtig schick aussehen. Ein Platz zum Wohlfühlen“, meint Rita Beck. „Hauptsache, es geht bald los.“ Der genaue Termin für den Baustart stehe noch nicht fest. Erst nach der Bauanlaufberatung könne ein konkreter Zeitpunkt benannt werden, teilt Stadtsprecher Ulrich Kunze auf Anfrage mit. Derzeit befinde sich diese in Planung.

Nach Abschluss der gesamten Maßnahmen werden sowohl der Georginenplatz als auch die gleichnamige Straße Bestandteil einer Fußgängerzone sein, die sich weiter über die Alexandrinenstraße, die Kirchenstraße und die Straße Am Leuchtturm erstreckt. Im gesamten Bereich entfällt das Parken und an der Einmündung der Friedrich-Franz-Straße in die Georginenstraße ist ein Absenkpoller geplant. Lediglich für Pflege- und Lieferfahrzeuge werden die Wege befahrbar sein.

Friedrich-Franz-Straße soll folgen

Für den Ortsbeiratsvorsitzenden bedeuten die bald beginnenden Sanierungsarbeiten einen wesentlichen Fortschritt in Bezug auf die Entwicklung des gesamten Ortsbildes. „Fehlt nur noch die Friedrich-Franz-Straße, dann ist die Ecke fertig und das historische Zentrum von Warnemünde abgeschlossen“, sagt er. Prechtel hofft, dass der Bereich sowohl für Touristen als auch für Einheimische attraktiv sein wird und sie zum Verweilen einlädt.

Von Susanne Gidzinski

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