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Rostock Gutachten empfiehlt Herabstufung der Norddeutschen Philharmonie
Mecklenburg Rostock Gutachten empfiehlt Herabstufung der Norddeutschen Philharmonie
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06:42 20.03.2014
Konzert-Abend der Norddeutschen Philhamonie und der Pianist Helge Aurich. Quelle: Dorit Gätjen
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Rostock

Die Diskussion um die Zukunft des Rostocker Volkstheaters hat neue Nahrung: Die beauftragte Actori GmbH legt Verwaltung und Bürgerschaft jetzt ein Gutachten mit verschiedenen Spar-Szenarien vor. Im Fazit des Gutachtens wird eine Herabstufung des Orchesters, der Norddeutschen Philharmonie, nahegelegt. Bliebe alles beim Alten, werde das Theater im Jahre 2018 eine Deckungslücke von 1,8 Millionen Euro haben. Rund 17 Millionen Euro fließen pro Jahr ins Volkstheater.

Geschehen müsse etwas, ist aus dem Gutachten herauszulesen, denn das Theater sei strukturell unterfinanziert. Der Status quo werde „keine Stabilisierung des Hauses“ bewirken. Eine Schließung der Tanzsparte würde nur rund 400 000 Euro im Jahr einsparen, bei zusätzlicher Schließung der Musiksparte wären bis zu 3,8 Millionen Euro Kürzungen möglich. Allerdings wäre das Volkstheater dann kaum noch wiederzuerkennen, schlussfolgert Actori. In diesem Fall würden etwa 80 Jobs wegfallen.

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Bliebe ein Streichkonzert bei der Philharmonie. Hier rechnet des Gutachten mehrere Varianten durch, die jeweils Stelleneinbußen beim Klangkörper zur Folge hätten.



Frank Pubantz