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Rostock Gutes Ende für die schweren Fähren
Mecklenburg Rostock Gutes Ende für die schweren Fähren
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18:06 09.06.2015
Christian B. Jensen von Scandlines ist optimistisch, dass die Fähren bald fertig werden.
Christian B. Jensen von Scandlines ist optimistisch, dass die Fähren bald fertig werden. Quelle: Kerstin Schröder
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Rostock

Die Stralsunder Volkswerft verhob sich am Bau der „Berlin“ und „Copenhagen“ für die Reederei Scandlines. Nun wurden die Schiffe auf der Fayard-Werft im dänischen Munkebo abgespeckt. 2500 Tonnen an Gewicht hat jedes Schiff verloren – vor allem bei den Aufbauten.

Ende September soll die 169 Meter lange „Berlin“ ablegen, um unter anderem den umweltschonenden Hybrid-Antrieb zu erproben. Für die Scandlines-Entwicklung, die überschüssige Energie nutzen und speichern kann, ist extra ein Dieselmotor wieder ausgebaut worden. Denn das Hybrid-System ist noch gar nicht geplant gewesen, als die deutsch-dänische Reederei 2010 den Bau der beiden Fähren bekannt gab.

Für die damals beauftragte Stralsunder Volkswerft leitete der Auftrag den Untergang ein: Mehrfach musste die ursprünglich für 2012 vorgesehene Fertigstellung wegen technischer Probleme verschoben werden. Schließlich wurde bekannt, dass die Schiffe je 700 Tonnen zu viel auf die Waage brachten. Das stellte den geplanten Einsatz auf der Route Rostock – Gedser in frage.



OZ

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