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Rostock Hansa Rostock rüstet weiter auf: Quaner kommt aus Ingolstadt
Mecklenburg Rostock Hansa Rostock rüstet weiter auf: Quaner kommt aus Ingolstadt
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21:36 25.01.2013
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Rostock

„Collin Quaner ist der Stürmertyp, den wir noch gesucht haben. Wir sind überzeugt davon, dass er uns mit seiner physischen Präsenz und seiner Durchschlagskraft weiterhelfen wird“, sagte Hansas Sportvorstand Uwe Vester am Donnerstag über den 21-Jährigen.

Der 1,91 Meter große ehemalige U 20-Nationalspieler wird am Freitag zum Abschlusstraining in Rostock erwartet und könnte bereits am Samstag im Heimspiel gegen Preußen Münster seine Feuertaufe für die Hanseaten erleben. Wenn die Partie denn stattfindet. Momentan bedeckt noch eine dünne Schneeschicht große Teile des Platzes in der DKB-Arena.

Eine Platzbesichtigung wird am Freitagvormittag darüber entscheiden, ob die Begegnung am Samstag gespielt werden kann. „Der Platz sieht noch ganz gut aus. Der Boden ist relativ weich. Wir müssen aber abwarten, wie sich die Witterungsverhältnisse weiter entwickeln“, sagte Hansa-Trainer Marc Fascher am Donnerstag. Zu der Begegnung werden rund 10 000 Zuschauer erwartet.

Quaner ist bereits der vierte Neue, der dem einstigen Bundesligisten nach der schwachen Hinrunde sportlich wieder auf die Sprünge helfen soll. Und er könnte noch nicht der letzte sein. „Wir schauen weiter“, verriet Fascher. Mit den bisherigen Zugängen ist er mehr als zufrieden: „Wir haben mehr Qualität auf den Hof bekommen. Sie werden uns weiterhelfen.“

Der von Union Berlin ausgeliehene Innenverteidiger Maurice Trapp dürfte gegen Aufstiegskandidat Münster ebenso zur Startelf gehören wie U 20-Nationalspieler Philipp Klement, der bis zum Sommer vom 1. FC Nürnberg ausgeliehen ist. Zudem hat Verteidiger Tommy Grupe gute Chancen, sich für das verkorkste halbe Jahr in Münster zu revanchieren. Der 20-Jährige stand nach seinem Wechsel von Hansa zu den Preußen bei den Westfalen nur eine Drittligaminute auf dem Platz.

Wie für Grupe ist auch für Hansa-Coach Fascher die Partie ein Wiedersehen mit alten Bekannten. „Einen gewissen Charme hat das schon. Ich hatte zwei richtig gute Jahre in Münster“, meinte der 44-Jährige. Fascher hatte den Traditionsclub 2011 in die dritte Liga geführt und war wenige Monate später entlassen worden.

dpa