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Rostock Hansa bläst zum Angriff
Mecklenburg Rostock Hansa bläst zum Angriff
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05:54 10.09.2015
Soufian Benyamina (r.) im Zweikampf mit dem Auer Calogero Rizzuto von Erzgebirge Aue
Soufian Benyamina (r.) im Zweikampf mit dem Auer Calogero Rizzuto von Erzgebirge Aue Quelle: Eibner/imago
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Rostock

Die Drittliga-Fußballer von Hansa Rostock wollen am Freitag (19.00 Uhr, Ostseestadion) gegen Energie Cottbus ihre Sieglos-Serie nach drei Spielen beenden. Besonders gefordert sind dann die nachverpflichteten Lukowicz und Sturmpartner Soufian Benyamina, die ihr Heimdebüt geben.

„Beide Spieler haben gute Chancen, in der Startelf zu stehen“, sagt Hansa-Trainer Karsten Baumann. Er erwartet eine Leistungssteigerung gegenüber der Partie in Aue, um gegen Cottbus zu gewinnen. „Die ganze Mannschaft muss mit mehr Konzentration im Passspiel agieren“, fordert der 45-Jährige. „Manchmal ist es besser, mit ein, zwei kurzen Pässen mehr zum Erfolg zu kommen, als gleich den Messi-Pass spielen zu wollen.“

Das Problem: Die Rostocker erzielten in den vergangenen vier Spielen lediglich zwei Treffer – darunter das Sensationstor vom aufgerückten Linksverteidiger Christian Dorda in Osnabrück (1:0), der aus der Distanz traf. Zuletzt in Aue (0:0) und im vergangenen Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers (0:1) blieben die Ostseestädter torlos. Der „Sahara-Sturm“, den Fortuna Kölns Trainer Uwe Koschinat nach der 2:4-Niederlage seines Teams in Rostock gesehen hatte, war nur noch ein laues Lüftchen.

Das soll sich wieder ändern. Die beiden Sturmriesen Lukowicz, 1,88 Meter groß, und Benyamina (1,89 m) sollen für Torgefahr sorgen. „Zuhause können wir offensiver spielen als zuletzt in Aue, weiter vorne draufgehen und unsere Tore schießen“, glaubt Benyamina, der erst vor zwei Wochen aus Wiesbaden kam. Der gebürtige Berliner wurde auch von Cottbus umworben, entschied sich aber für Hansa und unterschrieb gleich einen Dreijahresvertrag bis 2018 an der Ostsee.

„Soufian ist eher der Spieler, der den Ball vorne festmacht und in Strafraumnähe agiert. Maik ist laufstark, weicht nach außen aus und geht oft in die Tiefe. Das ergänzt sich gut“, meint Baumann. Der Trainer ließ Laufwege in der Offensive und Abschlüsse üben. Er hofft, dass die Abstimmung zwischen seinen beiden neuen Angreifern morgen besser klappt. „Und mit Julius Perstaller haben wir auch noch einen dritten Stürmertypen, der sich oft ins Mittelfeld fallen lässt, um dann in die Spitze nachzugehen. Wir müssen gucken, welche Konstellation am besten passt.“



Tommy Bastian