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Rostock Hebammenberuf wird akademisiert: Neuer Studiengang in Rostock
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Hebammenberuf wird akademisiert: Neuer Studiengang in Rostock

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13:54 29.02.2020
Innerhalb von sieben Semestern kann in Rostock an zwei Hochschulen ab dem kommenden Wintersemester Hebammenwissenschaften anbieten. Der Landesverband der Hebammen in MV kritisiert, dass es keine Absprachen gab – und auch finanziell werden studierte Hebammen keine Vorteile haben. Quelle: dpa-tmn
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Rostock

Für den neuen Bachelor-Studiengang Hebammenwissenschaft gibt es in Rostock eine Kooperation mit dem Klinikum Südstadt und den anderen geburtsklinikführenden Krankenhäusern im Land sowie der Beruflichen Schule „Alexander Schmorell“ in der Hansestadt. Innerhalb von sieben Semestern sollen die angehenden Hebammen ihren Abschluss erreichen.

Mit dem Studiengang setzt MV die Vorgaben des Hebammenreformgesetzes um, das der Bundestag im September 2019 beschlossen hat. Es sieht in Zukunft für Hebammen ein sechs bis acht Semester langes duales Studium mit hohem Praxisanteil vor.

Keine Gespräche mit Landeshebammenverband

Deutschland ist nach Angaben der Bundesregierung das letzte Land der EU, das eine entsprechende EU-Richtlinie umsetzt. Die Reform soll den Beruf attraktiver machen und die Qualität der Ausbildung erhöhen.

Der Landeshebammenverband MV begrüßt die akademische Hebammenausbildung in Rostock. Dessen Vorsitzende Kathrin Herold zeigte sich enttäuscht, dass es mit dem Landeshebammenverband darüber keinerlei Gespräche gegeben habe. „Zur Verbesserung der Geburtshilfe sollten jetzt alle Anstrengungen unternommen werden, die gesetzliche Grundlage zu erfüllen, dass dieser Studiengang von einer Hebamme geleitet und somit die interprofessionelle Zusammenarbeit gefördert und gesichert wird.“

Auf das Gehalt wirkt sich die bessere Ausbildung momentan noch nicht aus. Aktuell gelten für die Absolventinnen die gleichen Tariflöhne und Abrechnungsgebühren wie für fachschulisch ausgebildete Hebammen.

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Von OZ

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