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Rostock Hubschraubereinsatz schreckt Rostocker aus dem Schlaf
Mecklenburg Rostock Hubschraubereinsatz schreckt Rostocker aus dem Schlaf
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11:18 14.06.2019
Die Polizei von Rostock hatte Donnerstagnacht einen Mann in Gewahrsam genommen, der offenbar suizidale Gedanken hatte. Quelle: dpa
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Rostock

Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am Donnerstag gegen 23 Uhr in der Rostocker Innenstadt nach einem Mann gesucht. Nach Polizeiangaben gab es Hinweise, dass der 48-Jährige aus Sachsen bewaffnet war und außerdem unter dem Einfluss von Medikamenten stand. Bei der umfangreichen Suche kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz, der offenbar viele Anwohner aus dem Schlaf schreckte. Die Suche wurde von Bundespolizei und Bereitschaftspolizei MV unterstützt.

Die Polizei fand den 48-Jährigen schließlich in der Nähe des Stadthafens. Es gelang den Polizisten, den Mann anzusprechen und schließlich in Gewahrsam zu nehmen.

Vergiftung durch Medikamente

Aufgrund des Verdachtes einer Medikamenten-Vergiftung benötigte der 48-Jährige dringend ärztliche Hilfe und wurde medizinisch versorgt. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen und Abläufen dauern an.

Düstere Gedanken? Nutzen Sie Hilfsangebote!

Anonymes Gesprächs- und Beratungsangebot für Menschen in Not und Krisen: Kirchliche Telefonseelsorge, Tel. 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222 oder unter www.telefonseelsorge.de 

Kostenlose Beratung zur Wahl des geeigneten Therapeuten: Psychotherapie-Informations-Dienst, Tel. 030/20916 63 30, www.psychotherapiesuche.de

Informationen für Betroffene und Angehörige: Stiftung Deutsche Depressionshilfe: www.deutsche-depressionshilfe.de; Deutschlandweites Info-Telefon: 0800 33 44 5 33

Kinder- und Jugendsorgentelefon: 0800-1110333

OZ/fgo

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