Warnemünde - IG Fährhafen bittet Politik um schnelle Hilfe – OZ - Ostsee-Zeitung
Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock IG Fährhafen bittet Politik um schnelle Hilfe
Mecklenburg Rostock IG Fährhafen bittet Politik um schnelle Hilfe
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:27 20.05.2014
Anzeige
Warnemünde

Wird das alte Fährbecken nun doch zugeschüttet? Unmittelbar vor der heutigen Sitzung des Hauptausschusses der Bürgerschaft hat sich die Warnemünder Interessengemeinschaft (IG) „Alter Fährhafen“ mit einem offenen Brief an die Stadtvertreter gewandt. Die Bürgerinitiative bittet um dringende Hilfe seitens der Politik, um Nachbesserungen und mehr Bürgerbeteiligung bei der geplanten Bebauung der Mittelmole zu erreichen. Die Zeit dränge, da die bevorstehende Kommunalwahl und die Sommerpause politische Beschlüsse gegen die bestehenden Pläne unmöglich machten, sagt der Sprecher der Bürgerinitiative, Heiko Schulze.

Die Bürgerinitiative befürchtet, dass bei den derzeitigen Bauarbeiten am alten Fährbecken auf der Mittelmole unumkehrbare Tatsachen geschaffen werden und das Fährbecken trotz aller Proteste zugeschüttet werden solle. „Die starken Bauaktivitäten legen das nahe“, sagte Schulze.

„Wir wenden uns heute als Bürgerinitiative mit brennender Sorge direkt an alle politischen Fraktionen“, heißt es in dem Brief. „Was können Sie als unsere gewählten Interessenvertreter tun, den einhellig von uns Bürgern abgelehnten Planungsprozess auf der Mittelmole schnellstmöglich zu stoppen?“

Die Bürgervertreter erwartet von den Bürgerschaftsmitgliedern eine „verbindliche Aussage, die Orientierung und Gewissheit gibt“. Schulze: „Wir Bürger fühlen uns nach wie vor schlichtweg übergangen.

Bisher wurden wir lediglich an Informationen über längst getroffene Entscheidungen beteiligt.“



OZ