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Rostock Im Rathaus explodieren die Handy-Kosten
Mecklenburg Rostock Im Rathaus explodieren die Handy-Kosten
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07:07 07.07.2014
Ein Mann steht vor dem Rostocker Rathaus und telefoniert mit dem Mobiltelefon. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Das Rostocker Rathaus gibt immer mehr Geld für die Dienst-Handys seiner Mitarbeiter aus: Innerhalb von nur fünf Jahren sind die Ausgaben um fast 30 Prozent auf mittlerweile mehr als 72000 Euro pro Jahr gestiegen. Ein Grund: Hatten im Jahr 2008 nur 235 der insgesamt 2300 Mitarbeiter in der Stadtverwaltung ein Dienst-Handy, waren es 2013 bereits mehr als 380. Tendenz steigend.

Klare Regelung, wem ein Dienst-Handy zusteht und wem nicht, gibt es bei der Stadt nicht: „Wer was bekommt, wird jeweils im Einzelfall und nach Aufgabe entschieden“, sagt Stadtsprecher Ulrich Kunze.

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Der Bund der Steuerzahler mahnt zur Mäßigung: Die Stadtverwaltung müsse dringend ihre Verträge auf den Prüfstand stellen, fordert Rainer Kersten, der Sprecher des Steuerzahlerbundes. „Die Zahlen aus Rostock sind nämlich wirklich überraschend.“

Bundesweit würden die Telefonkosten seit Jahren sinken – vor allem für die „normalen“ Verbraucher, aber auch für Unternehmen: „Es gibt ja bereits Angebote, mit denen der Kunde für nur zehn Euro im Monat so viel er will telefonieren und auch im Internet surfen kann“, sagt Kersten. Deshalb sei es nicht nachvollziehbar, warum die Kosten in Rostock weiter steigen. „Die Rechnungsprüfer der Stadt müssen sich die Verträge nochmals genau ansehen – ob es vielleicht billigere Tarife gibt oder ein Wechsel des Anbieters Sinn macht.“


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Thomas Niebuhr

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