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Rostock Immer weniger Kartoffelanbau in Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg Rostock Immer weniger Kartoffelanbau in Mecklenburg-Vorpommern
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12:08 19.07.2013
Raps und Mais bringen mehr Geld als Kartoffeln. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv
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Rostock

In Mecklenburg-Vorpommern werden immer weniger Kartoffeln angebaut. Nach Angaben des Saatgutverbandes im Land wuchsen 1992 noch auf 27 427 Hektar Kartoffeln heran, in diesem Jahr nur noch auf knapp 11 600 Hektar. Damit beträgt der Anteil an der Ackerfläche weniger als ein Prozent.

Für den anhaltenden Rückgang machen Experten den spürbar höheren Arbeitsaufwand und den zunehmenden Kostendruck gegenüber anderen Kulturen verantwortlich. So lasse sich mit Getreide, Raps und Mais derzeit wesentlich mehr Geld verdienen.

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Bodenkundler warnen indessen vor nachhaltigen Schäden. Die Kartoffel gilt als unverzichtbarer Bestandteil einer ausgewogenen Fruchtfolge. Durch die aufwendige Pflege der Bestände vor und während der Vegetationszeit wird die Bodenstruktur nachhaltig verbessert.

dpa