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Rostock Integrationshemmnis Asylheim: Flüchtlinge suchen Wohnungen
Mecklenburg Rostock Integrationshemmnis Asylheim: Flüchtlinge suchen Wohnungen
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18:00 23.02.2018
Mohammed Ziyade (9) mit Mutter Nahed (34) und Schwester Bashira Fawaz (19) im Schlafzimmer in der Unterkunft in der Satower Straße. Quelle: Dana Frohbös
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Rostock

Ein Großteil der Bewohner der Gemeinschaftsunterkünfte ist theoretisch berechtigt, in eigene Wohnungen zu ziehen, denn sie haben eine Aufenthaltsgenehmigung. In der Satower Straße betrifft dies 60 Prozent der Bewohner, in der Einrichtung in der Bonhoefferstraße liege dieser Anteil sogar bei 90 Prozent, sagt Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke). Dass sie tatsächlich geeignete Wohnungen finden, ist allerdings nur sehr selten der Fall – trotz intensiver Bemühungen und geringer Ansprüche.

Nicht viel Platz zum Leben

Sechs Quadratmeter stehen jedem Asylheim-Bewohner nach einer Vorgabe des Innenministeriums zu. Nicht viel Platz also, wenn man Bett, Schrank und Tisch unterbringen möchte. Besonders problematisch ist die Situation für große Familien oder Menschen mit Behinderungen. Hinzukommt, dass die Integration enorm gehemmt wird, je länger die Unterbringung andauert.

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Frohbös Dana