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Rostock Interims-Chefin will Iga-GmbH auflösen
Mecklenburg Rostock Interims-Chefin will Iga-GmbH auflösen
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06:55 29.10.2014
Der Rostocker Iga-Park wurde einst für die Internationale Gartenbauausstellung 2003 gebaut. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Die kommissarische Geschäftsführerin der Iga-GmbH, Ilka Müller, schlägt vor, die Gesellschaft aufzulösen.Das ist das Ergebnis ihrer Analyse, die sie im Auftrag des Hauptausschuss durchgeführt hat.

Zwischen 1,7 und 2 Millionen Euro steckt die Hansestadt Rostock jährlich in die Iga-GmbH. Diese betreibt das Schifffahrtsmuseum, ist verantwortlich für Parkpflege, Bauwerke, Brücken, Weidendom, Veranstaltungen und Bildungsarbeit. 25 Mitarbeiter kümmern sich um die Aufgaben. „Das Unternehmen ist zu klein, um diese Vielzahl an Aufgaben adäquat zu erfüllen“, sagt Müller.

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Parkpflege, Spielplatzwartung, Brückensanierung: „Wir haben viele Schnittstellen zur Stadt, wo das Know-how gegeben ist.“ Die Geschäftsführerin schlägt daher vor, die Aufgaben der Iga-GmbH auf die Stadt und die Messe- und Stadthallengesellschaft zu verteilen. Das Personal könnte übernommen, der städtische Zuschuss auf die Aufgabenbereiche verteilt werden.

Der Iga-Aufsichtrat stimmte gegen eine Auflösung der GmbH. „Die Frage der Auflösung ist schon vor zwei Jahren gestellt worden. Damals wurde entschieden, ein Entwicklungskonzept zu erstellen. Das ist geschehen“, sagt Karina Jens, Aufsichtsratsvorsitzende. Der Aufsichtsrat sei erschüttert, dass das Konzept in der Analyse keine Rolle spiele.



Anja Levien