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Rostock Yachthafenresidenz Hohe Düne: Investor Lökkevik erneut vor Gericht
Mecklenburg Rostock Yachthafenresidenz Hohe Düne: Investor Lökkevik erneut vor Gericht
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19:30 26.02.2019
Investor Per Harald Lökkevik muss sich ab Mai erneut wegen Subventionsbetrugs im Zusammenhang mit dem Bau der Yachthafenresidenz Hohe Düne verantworten, dieses Mal vor dem Landgericht Schwerin. Quelle: Frank Söllner
Schwerin

Im Verfahren wegen Verdachts des Subventionsbetrugs steht der Investor der Yachthafenresidenz Hohe Düne, Per Harald Lökkevik, ab Mai erneut vor Gericht. Das Landgericht Schwerin werde auch gegen Lökkevik verhandeln, sagte eine Sprecherin des Landgerichts Schwerin am Dienstag. Zuvor hatte das Gericht bereits Termine für die Verhandlung gegen Ex-Wirtschaftsminister Otto Ebnet (SPD), den Vorstandschef der Ostseesparkasse Rostock, Frank Berg, und Roland Gießelbach, Ex-Chef des Landesförderinstituts, bestätigt. Ihnen wird Beihilfe beziehungsweise Mittäterschaft vorgeworfen. Erster Verhandlungstermin sei der 9. Mai.

Die Staatsanwaltschaft Rostock wirft dem Norweger Lökkevik vor, das 100-Millionen-Projekt Yachthafenresidenz Hohe Düne beim Bau vor nunmehr 15 Jahren bewusst in zwei Teile gesplittet und somit mehr EU-Fördermittel kassiert zu haben, die das Land ausreichte. Die Anklage erfolgte im Jahre 2011. 2017 kassierte der Bundesgerichtshof ein vorheriges Urteil des Oberlandesgerichts Rostock. Beim Neustart in Schwerin sitzen Lökkevik, Ebnet & Co. gemeinsam auf der Anklagebank.

Lökkevik bleibe dabei, dass er ordnungsgemäß die Förderung von zwei Hotels beantragt habe. Man sei „zuversichtlich“, dass am Ende ein Freispruch herauskommen werde, so Rechtsanwältin Alexandra Wagner.

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Frank Pubantz

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