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Rostock Jozef Janosik: Sind verdient in den Top-Drei
Mecklenburg Rostock Jozef Janosik: Sind verdient in den Top-Drei
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14:02 20.12.2018
Trainer Jozef Janosik hat den SV Warnemünde auf Kurs gebracht. Quelle: Foto: Tommy Bastian
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Rostock

Die Volleyballer des SV  Warnemünde haben wohl die beste Halbserie ihrer Klubgeschichte gespielt. Zur Halbzeit belegen sie mit 21  Punkten aus elf Partien den dritten Tabellenplatz in der 2.  Bundesliga Nord. Damit haben die Ostseestädter bereits zwölf Punkte Vorsprung vorm ersten Abstiegsrang. Im OZ-Interview lobt Trainer Jozef Janosik (39) die Entwicklung von Team und Verein und nennt ­seine Erwartungen für die Rückrunde.

Wie ärgerlich ist es, dass sie das Jahr 2018 nicht mit einem Sieg beenden konnten?

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So sind der Sport und das Leben. Manchmal musst du verlieren, um zu gewinnen. Das Spiel gegen TuB  Bocholt (2:3/d.  Red.) war eine gute Lektion für uns. Wir sind wieder in der Realität angekommen.

Wie meinen Sie das?

Das Spiel hat mir zwei Gesichter meines Teams gezeigt. Einerseits, dass wir in der Lage sind, extra vorbereitet und fokussiert zu sein und auf hohem Niveau spielen zu können sowie unsere Strategie beizubehalten. Auf der anderen Seite wurde allerdings auch sichtbar, wie anfällig wir sein können, wenn Probleme kommen.

Was erwarten Sie von Ihrer Mannschaft?

Der Punkt ist, dass ich in jedem Moment das Maximum von meinen Spielern erwarte. Allerdings ist es ein langer Prozess, bis wir dahinkommen werden.

Sind Sie trotz des Rückschlags zufrieden mit der Hinserie?

Ich glaube, wir haben es verdient, nach dem vergangenen halben Jahr in den Top-Drei der 2.  Bundesliga zu sein. Tatsache ist, dass wir als Team und gesamter Verein in kurzer Zeit einen bedeutenden und wichtigen Schritt nach vorn gemacht haben.

Was ist in der zweiten Saisonhälfte noch drin?

Wir möchten den positiven Trend beibehalten und unseren Weg fortsetzen. Das wird harte Arbeit und eine sehr schwierige Auf­gabe. Allerdings wer Angst hat, kann nicht in den Wald gehen. Tapfere Krieger streben nach ihrem Ziel.

Erst einmal steht die Weihnachtspause an. Freuen Sie sich darauf?

Ja, es ist Zeit für eine kleine Pause. Im neuen Jahr werden wir wieder angreifen. Zu Beginn kommt ja gleich das große Derby gegen den Kieler  TV am 12.  Januar. Da muss ich dann gar nicht viel sagen, da werden die Spieler hoch motiviert sein.

Wo werden Sie die Feiertage verbringen?

Bei meiner Familie in Puchov in der Slowakei.

Tommy Bastian

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