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Rostock Karl-Heinz Meus tritt in Elmenhorst/Lichtenhagen an
Mecklenburg Rostock Karl-Heinz Meus tritt in Elmenhorst/Lichtenhagen an
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16:58 11.06.2019
Karl-Heinz Meus (CDU) will Bürgermeister in Elmenhorst-Lichtenhagen werden. Quelle: Otto Mathias
Elmenhorst

„Mein Beruf ist mein Hobby“, sagt Karl-Heinz Meus. 1975 hat der Diplom-Ingenieur für Maschinenbau seine Firma Meus-Maschinen in Lichtenhagen-Dorf gegründet und denkt auch heute mit 68 Jahren noch nicht ans Aufhören. Vier Mitarbeiter gehören zum kleinen Unternehmen, das über die Landesgrenzen von Mecklenburg-Vorpommern hinweg Holzbearbeitungsmaschinen repariert.

Seit 13 Jahren Chef im Bauausschuss

Meus war immer schon handwerklich und praktisch veranlagt. 1970 noch vor dem Studium habe er ein Haus in Lichtenhagen-Dorf gekauft und ausgebaut. Dann hat er sich in der Firma verwirklicht und seit 20 Jahren engagiert sich Meus in der Gemeindevertretung. „Seit 13 Jahren bin ich Bauausschussvorsitzender“, sagt Meus, „seit fünf Jahren stellvertretender Bürgermeister.“ Und nun peilt er als „Wunschkandidat“ des scheidenden Gemeindeoberhaupts den Bürgermeisterstuhl an.

In der ersten Wahlrunde am 26. Mai landete Meus auf Platz zwei in der Runde der vier Bürgermeisterkandidaten. 19,71 Prozent der Stimmen konnte der CDU-Mann für sich verbuchen. Bei der Wahl der Gemeindevertreter lag Meus jedoch ganz vorn, erhielt 611 Stimmen, so viele wie kein anderer Bewerber für die Gemeindevertretung. Die große Mehrheit für seinen Kontrahenten Uwe Barten erklärt Meus mit der Bundespolitik: „Die Bürger wollten was Neues.“

Millionen in Hochwasserschutzprojekt investiert

Er habe als Bauausschussvorsitzender viele Projekte in der Gemeinde begleitet. Nach dem Starkregen 2011, bei dem etliche Häuser geflutet wurden, hatte die Gemeinde über das Institut Biota ein Hochwasserschutzprojekt angeschoben. „Etwa drei Millionen Euro wurden bereits investiert, zum Großteil von der Gemeinde“, sagt Meus. Eine Million Euro für Vorfluter und ähnliche Anlagen seien noch offen. Der Schulneubau müsse vorangetrieben, das Ärztehaus fertiggestellt werden.

Sozialwohnungen für junge Leute bauen

Oberste Priorität haben für den Kandidaten Sozialwohnungen für junge Leute. „Die müssen unbedingt gebaut werden, um junge Menschen in der Gemeinde zu halten und zum Beispiel die Feuerwehr zu besetzen“, erläutert Meus. Mit diesem Vorhaben beschäftige er sich schon drei Jahre lang. Auch ein kleines Wohngebiet für junge Häuslebauer aus der Gemeinde wolle er schaffen. Nach dem Fällen etlicher kranker Bäume sollte ein Konzept für Ersatzpflanzungen her. „Eine Grünsatzung fehlt der Gemeinde“, sagt Meus. Eine Fusion zur Großgemeinde sieht er so schnell nicht umgesetzt. Da müssten zunächst Vor- und Nachteile abgewogen und die Bürger gehört werden.

Doris Deutsch

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