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Rostock Katastrophenfall droht: Kein Platz mehr für Flüchtlinge
Mecklenburg Rostock Katastrophenfall droht: Kein Platz mehr für Flüchtlinge
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20:39 02.11.2015
Auf die Fähre nach Skandinavien müssen Flüchtlinge in Rostock oft tagelang warten. Quelle: Frank Söllner (archivbild)
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Rostock

Die Flüchtlingskrise in MV spitzt sich zu – und Rostock funkt SOS: „Wir sind am Limit. Unsere Aufnahmekapazitäten sind vollends erschöpft“, teilte Stadtsprecher Ulrich Kunze nach einer Sitzung des städtischen Krisenstabes mit. „Wir können keine weiteren Flüchtlinge aufnehmen.“ Nach OZ-Informationen berät der Stab sogar, den Katastrophenfall auszurufen: „Wir können diesen Schritt nicht mehr ausschließen“, sagt Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos).

In der Nacht zum Sonnabend seien in der Stadt mehr als 1900 Flüchtlinge untergebracht gewesen – neuer Rekord. „Ein großer Teil will nach Schweden weiterreisen, aber die Kapazitäten auf der Fähren reichen nicht“, so Kunze. „Am Sonntag hatten wir nur 290 Tickets.“ Bis zu fünf Tage müssen die Geflüchteten warten, bis sie weiter können.

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München und der Main-Taunus- Kreis (Hessen) hatten bereits vor Wochen den Katastrophenfall ausgerufen.



Andreas Meyer

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