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Rostock Kleingärtner wollen ihre Parzellen endlich loswerden
Mecklenburg Rostock Kleingärtner wollen ihre Parzellen endlich loswerden
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07:43 26.06.2018
Siegfried Schneider (l.) und Uwe Müller stehen in Schneiders Garten, den er eigentlich schon abgeben wollte. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Die Kleingartenanlagen „Dwarsweg“ und „Primelweg“ sollen in der Rostocker Südstadt Platz für den Wohnungsbau sowie die Erweiterungen von Universität und Südstadtgemeinde machen. Noch gibt es keinen Zeitplan. Dennoch haben viele Pächter bereits gekündigt, die sich nicht mehr um ihre Gärten kümmern.

Weil Wege nicht mehr gemäht und Hecken nicht mehr geschnitten werden, führe das in den Anlagen zu unhaltbaren Zuständen, sagt Siegfried Schneider, Vereinsvorstand im Dwarsweg. Er fordert, dass sich die Stadt Rostock um die geräumten Gärten kümmert und bereits jetzt die kompletten Anlagen übernimmt und den Pächtern wie zugesagt eine Entschädigung in Höhe 1,3-fachen Verkehrswerts für den Garten zahlt. Darauf warten Kleingärtner aus dem Primelweg bisher zum Teil vergebens.

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Niebuhr Thomas