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Rostock Knie kaputt: Stephan Voss hört auf und wird Coach beim Ribnitzer  HV
Mecklenburg Rostock Knie kaputt: Stephan Voss hört auf und wird Coach beim Ribnitzer  HV
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17:03 27.05.2019
Legt den Ball aus der Hand und wird fortan an der Seitenlinie agieren: der neue RHV-Trainer Stephan Voss. Quelle: Michael Scharf/OZ-Archiv
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Ribnitz-Damgarten

Stephan Voss blickt der neuen Herausforderung gelassen entgegen. Der 30-jährige Rückraumspieler beendet seine Karriere als aktiver Handballer beim Ribnitzer  HV und wechselt direkt auf die Trainerbank des Mecklenburg-Vorpommern-Ligisten. Er wird der Nachfolger von Thilo Meyer (52), der im Februar Philipp Kaiser abgelöst hatte und fortan wohl eine Aufgabe im Nachwuchs übernimmt. Kaiser war damals aus privaten und beruflichen Gründen zurückgetreten. Unterstützt werden soll Stephan Voss fortan von Neu­zugang Yan Vizhbovskyy (41), der als spielender Co-Trainer von Oberliga-Absteiger Bad Doberaner SV nach Ribnitz-Damgarten kommt.

Stephan Voss blickt der neuen Herausforderung gelassen entgegen. Der 30-jährige Rückraumspieler beendet seine Karriere als aktiver Handballer beim Ribnitzer  HV und wechselt direkt auf die Trainerbank des Mecklenburg-Vorpommern-Ligisten. Er wird der Nachfolger von Thilo Meyer (52), der im Februar Philipp Kaiser abgelöst hatte und fortan wohl eine Aufgabe im Nachwuchs übernimmt. Kaiser war damals aus privaten und beruflichen Gründen zurückgetreten. Unterstützt werden soll Stephan Voss fortan von Neu­zugang Yan Vizhbovskyy (41), der als spielender Co-Trainer von Oberliga-Absteiger Bad Doberaner SV nach Ribnitz-Damgarten kommt.

Wie kam es zu Ihrer Berufung als neuer Cheftrainer?

Stephan Voss: Mir wurde im November mitgeteilt, dass ich einen Knorpelschaden im linken Knie habe. Da war klar, dass ich nur noch bis Saisonende spielen werde. Und als dann der Rückzug von Philipp Kaiser bekannt wurde, kam der Verein direkt auf mich zu. Wir haben uns zusammengesetzt und sind uns schnell einig geworden.

Sie haben mit beinahe der kompletten Mannschaft noch zusammengespielt und sollen die Truppe fortan führen. Wie groß ist der Respekt vor der neuen Aufgabe?

Vor allem freue ich mich, trotz meiner Verletzung weiter ein Teil des Teams bleiben zu können. Klar ist, fortan werde ich nicht mehr jeden Quatsch mit den Jungs mitmachen können. Die Verantwortung wird größer. Allerdings sehe ich in dem Rollenwechsel kein Problem. Viele der jungen Spieler habe ich schon in der Jugend trainiert. Mit den älteren Akteuren bin ich gut befreundet, wir werden das Verhältnis gut hinbekommen.

Wie haben Ihre Freunde und Bekannte darauf reagiert?

Die meisten Leute waren wenig überrascht. Sie meinten: War doch klar, dass du irgendwann die erste Mannschaft trainierst.

Wie kommt es dazu?

Früher war ich bereits als Jugend- und Frauencoach beziehungsweise als Trainer der 2. Herren aktiv. In der Zeit habe ich auch die C-Lizenz als Handballtrainer erworben. Sie ruht derzeit, allerdings werde ich die Lizenz demnächst bei einem Fortbildungslehrgang auffrischen und verlängern. Zuletzt habe ich mich hin und wieder schon in taktische Dinge eingebracht.

Wer wird Sie im Trainerstab unterstützen?

Mit unserem spielenden Co-Trainer Yan Vizhbovskyy werde ich mich viel austauschen. Wir hatten schon mehrere gute Treffen, in denen wir die Kaderplanung und die Vorbereitung besprochen haben. Er wird im Training auch Gruppenübungen anleiten, sonst allerdings hauptsächlich als Spieler agieren. Yan fühlt sich noch fit und kann unserer Truppe mit seiner Erfahrung und Klasse gute Impulse geben. Daneben wird Ronny Bohnenstengel fortan als Physiotherapeut und Athletik-Coach agieren. In Notfällen kann er auch spielen.

Stichwort Kaderplanung: Wie weit ist diese fortgeschritten?

Im Prinzip sind wir damit fertig. Gern hätten wir noch einen Linkshänder, bislang hatten wir auf der Suche allerdings keinen Erfolg.

Wer kommt, wer geht?

Neben Spielmacher Yan Vizhbovskyy kommt Ben Meyer zurück vom Doberaner SV zu uns. Er wird uns im Rückraum verstärken und keine Eingewöhnungszeit benötigen, da er sich bestens auskennt. Zusammen mit seinem jüngeren Bruder Nick zu spielen, dürfte Ben zusätzlich motivieren. Außerdem hat uns Kreisläufer Paul Rose von den A-Junioren des HC Empor zugesagt. Unser Nachwuchstalent Leon ­Methling soll wieder mehr eingebunden werden. Ein möglicher neuer Spieler muss noch seine beruf liche Situation klären, ehe er uns fest zusagen kann. Dagegen haben uns Sebastian Ahrens, Carsten Schroth und Paul Evert verlassen und sind zurückgekehrt zum SV  Motor Barth.

Wann beginnt die Vorbereitung?

Wir starten am 18.  Juni und werden dann bis zum 14.  Juli dreimal in der Woche trainieren. Danach bekommen die Spieler für zwei Wochen individuelle Aufgaben, ehe es Anfang August weitergeht. Saisonstart wird am 7. oder 8. September beim Güstrower HV sein.

Wie bewerten Sie die neue Mecklenburg-Vorpommern-Liga?

Aufgrund der beiden Oberliga-Absteiger Fortuna Neubrandenburg und Doberaner SV wird die Staffel stärker werden. Sie wollen bestimmt gleich wieder hoch. Dazu sind Landesmeister Güstrower HV und die TSG Wismar als starker Tabellenzweiter drin geblieben. Es wird eine ausgeglichen Liga.

Wo sehen Sie Ihr Team?

Wir wollen kreativen, attraktiven und schnellen Handball spielen. Gelingt uns das, können wir jeden Gegner schlagen. Am Ende sollten wir schon in der oberen Tabellenhälfte landen.

Wie bewerten Sie das Auftaktprogramm mit dem Güstrower HV auswärts und dem ersten Heimspiel gegen den Stavenhagener SV?

Es ist vielleicht ganz gut, gleich gegen den amtierenden Landesmeister zu starten. Da werden wir wenig Druck haben und der Gegner wird noch nicht so eingespielt sein. Allerdings ist es noch zu früh, um präzise Prognosen abzugeben. Wir werden jedenfalls immer antreten, um das Spiel zu gewinnen. Das ist doch klar.

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