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Rostock Krim-Krise verunsichert Unternehmen im Nordosten
Mecklenburg Rostock Krim-Krise verunsichert Unternehmen im Nordosten
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07:21 18.03.2014
Russland als Handelspartner von Mecklenburg-Vorpommern: Nordic-Yards-Chef Vitaly Yusufov in Warnemünde vor der Konverter-Plattform.
Russland als Handelspartner von Mecklenburg-Vorpommern: Nordic-Yards-Chef Vitaly Yusufov in Warnemünde vor der Konverter-Plattform. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Wirtschaftssanktionen gegen Russland könnten auch die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern treffen. Russland ist der viertwichtigste Handelspartner von Mecklenburg-Vorpommern. 2013 exportierten Firmen aus MV Waren für von 253,9 Millionen Euro in die Russiche Föderation, vor allem Metallprodukte und Lebensmittel. Russische Investoren betreiben die Nordic-Werften in Wismar und Rostock sowie die Nord Stream-Pipeline, die sibirisches Erdgas nach Lubmin transportiert.

„Ich setze darauf, dass diese guten Beziehungen erhalten bleiben“, sagt Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD). Für Firmenchefs im Nordosten sind mögliche Folgen der Krim-Krise durchaus ein Thema. „Uns würden jeden Monat einige hunderttausend Euro an Umsatz fehlen, wenn Russland als Markt wegbricht“, meint beispielsweise Dietmar Pahl, Betriebsleiter beim Buszulieferer Spheros in Neubrandenburg.



Gerald Kleine Wördemann