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Rostock Kritik an neuem Wohngebiet „Molenfeuer“
Mecklenburg Rostock Kritik an neuem Wohngebiet „Molenfeuer“
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06:55 13.03.2014
Winzig und in den Schatten gestellt: Die neuen Häuser überragen die alten Backsteinbauten.
Winzig und in den Schatten gestellt: Die neuen Häuser überragen die alten Backsteinbauten. Quelle: Klaus Walter
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Rostock

Die Mieter der Warnemünder Lortzingstraße, die ihr Leben lang über eine grüne Kleingartenanlage hinweg auf Werft und Schiffe sahen, blicken jetzt auf eine nüchterne, kalte Wand der Neubauten des Wohngebietes „Molenfeuer“. Sie nimmt ihnen den Ausblick, die Morgensonne und einen deutlichen Teil des Tageslichts in ihren Wohnungen. „Es ist unzumutbar, was den Mietern der Lortzingstraße angetan wird“, sagte Arndt Zintler vom Warnemünder Bauausschuss.

Investor Reinhard Köster von der „Reinhard Köster & Jan-Peter Nissen GbR“ weist die Kritik von sich. Grundlage sei der Bebauungsplan. „Der B- Plan ist erklärter Wille der Hansestadt, und Warnemünde ist kein Königreich, sondern ein Ortsteil“, sagte Köster. Die Bauhöhe von 17 Metern sei „zwingend vorgeschrieben“, Ausnahmen lasse der B-Plan nicht zu.



Sophie Pawelke