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Rostock Kunstobjekte erinnern an Lichtenhagen ’92
Mecklenburg Rostock Kunstobjekte erinnern an Lichtenhagen ’92
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20:03 07.07.2017
Stelen im öffentlichen Raum sollen an die Ereignisse in Lichtenhagen im Jahr 1992 erinnern.
Stelen im öffentlichen Raum sollen an die Ereignisse in Lichtenhagen im Jahr 1992 erinnern. Quelle: privat
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Rostock-Lichtenhagen

Im August 1992 gingen die Bilder der rassistischen Ausschreitungen und des brennenden Sonneblumenhauses im Stadtteil Lichtenhagen um die Welt. Mit einer Gedenkwoche im August 2017 erinnert Rostock an die Ereignisse vor 25 Jahren. Dann werden auch fünf Kunstobjekte im öffentlichen Raum eingeweiht.

Sie heißen „Politik“, „Medien“, „Gesellschaft“, „Staatsgewalt“ und „Selbstjustiz“ und sollen an das Versagen aller Akteure der Stadtgesellschaft erinnern. Verbunden sind die Installationen vom 22. bis 26. August jeweils mit Veranstaltungen an den verschiedenen Orten. „Wir dürfen nichts vergessen und nichts beschönigen“, sagt Rostocks Bürgerschaftspräsident Wolfgang Nitzsche (Linke).

Vor 25 Jahren hatten Randalierer, darunter viele Neonazis, die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber belagert. Die Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, doch unter dem Beifall von Anwohnern griffen Jugendliche ein benachbartes Wohnheim vietnamesischer Vertragsarbeiter mit Brandsätzen an.

Thomas Niebuhr

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