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Rostock LSG Elmenhorst macht den Klassenverbleib vorzeitig klar
Mecklenburg Rostock LSG Elmenhorst macht den Klassenverbleib vorzeitig klar
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15:39 21.05.2019
Das Funktionsteam der LSG Elmenhorst kann sich über den vorzeitigen Klassenverbleib freuen: Co-Trainer André Behrenbruch, Mannschaftsbetreuerin Antje Schulz und Trainer Robert Krüger (v. l.). Quelle: Verein
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Elmenhorst

Großer Jubel bei der LSG Elmenhorst: Die Fußballer der ersten Männermannschaft haben am Wochen­ende mit dem über­raschend klaren 3:0 (0:0)-Erfolg im Derby gegen den Sievershäger SV vorzeitig den Klassenverbleib in der Landesklasse  III klar gemacht. Einen Spieltag vor Saisonende haben die Rand-Rostocker (jetzt 35  Punkte) als Tabellenelfter vier Zähler Vorsprung vor dem ersten Abstiegsrang, den aktuell der TSV  Goldberg belegt.

Angreifer André Schulz sorgte mit seinem zweiten Treffer des Tages für die Vorentscheidung (73.) und ließ LSG-Trainer Robert Krüger kräftig durchatmen. „Für uns ist es eine enorme Erleichterung, dass wir kein Finale um den Klassenerhalt am letzten Spieltag haben werden“, betont der 31-jährige Coach. Das zwischenzeitliche 2:0 für die Elmenhorster hatte Peter Schulz erzielt. Für die LSG war es der zehnte Sieg im 29.  Spiel, allerdings erst der dritte Dreier in der Rückrunde. Am letzten Spieltag am 2.  Juni (14  Uhr) will die Krüger-Elf die laufende Saison mit einem Erfolg beim noch abstiegs­bedrohten Güstrower  SC  II erfolgreich beenden.

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Im Hintergrund laufen bereits die Planungen für die Spielzeit 2019/20 auf Hochtouren. Dann steht der LSG  Elmenhorst eine besondere Herausforderung bevor: Weil die Landesklasse-Staffeln zur Saison 2020/21 verkleinert werden sollen, müssen im nächsten Jahr die Mannschaften auf den Rängen 11 bis 16 ab­steigen in die Kreisoberliga. „Das wird eine ganz ­enge Runde. Unser Ziel bleibt allerdings der erneute Klassenverbleib“, meint Robert Krüger und ergänzt: „Dafür werden wir uns wie in diesem Jahr jeden einzelnen Punkt hart erarbeiten müssen.“

Das Team der LSG soll weit­gehend zusammenbleiben. Mit den Stürmern Paul Maletzke (vom Verbands­ligisten Rostocker  FC) und Demba Sillah (zuletzt FC  Förderkader  II) sowie Rückkehrer Andreas Lück haben die Elmenhorster bereits drei Neuzugänge. Außerdem sollen vier bis acht Akteure aus der Jugend aufrücken. „Diese Saison war sehr schwierig, weil wir nur einen kleinen Kader und viel Verletzungspech hatten. Oft sind wir ohne Alternative oder mit nur wenigen Wechselspielern angetreten“, meint Krüger. Für die neue Serie will er seine Mannschaft breiter aufstellen, um Ausfälle besser kompensieren zu können.

Tommy Bastian