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Rostock Letzte Kabellücke schließt sich: Baltic 2-Strom kann fließen
Mecklenburg Rostock Letzte Kabellücke schließt sich: Baltic 2-Strom kann fließen
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05:51 11.08.2015
Am Ostseestrand von Markgrafenheide bei Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) trafen am Montag Spezialschiffe ein, die das letzte Stück des Seekabels für die Anbindung des Offshore-Windparks „Baltic 2“ legen werden. Quelle: Bernd Wüstneck/dpa
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Markgrafenheide

Das holländische Spezialschiff „Aura“ wird in den nächsten Tagen das letzte 7,3 Kilometer lange Teilstück des Seekabels in den Ostseegrund bringen, das den Offshore-Windpark Baltic 2 vor der Insel Rügen mit dem Stromnetz an Land verbindet. Am Montag Abend traf die „Aura“ am Strand vor Markgrafenheide ein.

Nach dreijähriger Bauzeit soll die insgesamt 120 Kilometer lange Trasse im September vollständig fertig sein, teilte der Netzbetreiber 50hertz Transmission mit. Das 750 Millionen Euro teure Projekt führt über den Windpark Baltic 1 zur bereits bestehenden Anlandestation Markgrafenheide bei Rostock, die 2011 für Deutschlands ersten Ostsee-Windpark Baltic 1 gebaut wurde. Betrieben werden beide Windparks durch den baden-württembergischen Stromkonzern EnBW.

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Baltic 2 soll im September offiziell eingeweiht werden und dann Strom für 340.000 Haushalte liefern.



Elke Ehlers