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Rostock Lökkevik-Prozess: Kein schnelles Urteil in Sicht
Mecklenburg Rostock Lökkevik-Prozess: Kein schnelles Urteil in Sicht
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06:39 24.07.2014
Der Investor Per Harald Lökkevik muss sich vor dem Landgericht in der Hansestadt Rostock verantworten. Der Norweger soll 47 Millionen Euro Fördermittel für den Bau der Yachthafenresidenz Hohe Dühne erschlichen haben.
Der Investor Per Harald Lökkevik muss sich vor dem Landgericht in der Hansestadt Rostock verantworten. Der Norweger soll 47 Millionen Euro Fördermittel für den Bau der Yachthafenresidenz Hohe Dühne erschlichen haben. Quelle: Frank Söllner
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Rostock

Kein Ende in Sicht: Sechs Monate nach Prozessbeginn gegen den Höhe-Düne-Investor Per Harald Lökkevik hat das Landgericht Rostock am Mittwoch weitere Verhandlungstermine bis zum Jahresende bekanntgegeben. „Die Beweisaufnahme ist noch nicht beendet“, erklärt der zuständige Staatsanwalt Holger Schütt. In den nächsten Monaten sollen weitere Zeugen gehört werden.

Seit Mitte Januar steht Lökkevik vor Gericht. Er soll den Bau der Yachthafenresidenz Hohe Düne künstlich aufgesplittet haben, um mehr Fördermittel zu bekommen.

Insgesamt sind rund 47 Millionen Euro an Steuergeldern in das Projekt geflossen. Der Norweger bestreitet die Vorwürfe. Seine Anwälte sind überzeugt, dass ihr Mandant nach dem Mammutprozess freigesprochen wird. Grund ist eine Erklärung, die die beteiligten Berufsrichter bereits Mitte März abgegeben hatten: Damals hielten sie es für rechtlich schwierig, Lökkevik vorsätzlichen Subventionsbetrug nachweisen zu können.



Kerstin Schröder

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