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Rostock 20-Jähriger stirbt bei Unfall nahe Bad Doberan
Mecklenburg Rostock 20-Jähriger stirbt bei Unfall nahe Bad Doberan
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03:49 23.06.2019
Bei einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 6 zwischen Retschow und Reinshagen ist ein Mann ums Leben gekommen. Quelle: Andreas Meyer
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Retschow/Bad Doberan

Er hatte keine Chance, diesen Zusammenstoß zu überleben: Der 20 Jahre alte Fahrer eines grünen Skoda Fabia ist in der Nacht zum Sonntag bei einem Unfall auf der Kreisstraße 6 nahe Bad Doberan ums Leben gekommen. Der Kleinwagen war in einer Linkskurve zwischen Retschow und Reinshagen gegen einen Baum geprallt und wurde dabei völlig zerstört. Der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Auf der Kreisstraße 6 ist bei einem Unglück ein Mann ums Leben gekommen.

Ungebremst gegen den Baum?

Wie es zu dem Unfall kam, der sich laut Zeugen gegen 23 Uhr ereignet haben soll, ist noch nicht abschließend geklärt: Die enormen Schäden am Fahrzeug deuten auf überhöhte Geschwindigkeit. Bremsspuren auf der Straße waren nicht zu erkennen. Die Polizei machte noch keine Angaben. „Wir haben Gutachter der Dekra eingeschaltet“, hieß es aus dem Präsidium in Waldeck. Die Experten sollten noch in der Nacht die Unfallstelle und das Auto untersuchen.

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Die Leitstelle in Bad Doberan schickte die Wehren aus Retschow und aus der Münsterstadt zur Unglücksstelle am Rande eines Waldgebietes. Während die Doberaner Kameraden das Opfer bergen und freischneiden mussten, legten die Einsatzkräfte aus Retschow zur Sicherheit Schlauchleitungen bis zum Autowrack aus: „Wir wussten nicht, ob der Wagen noch Feuer fängt – und mussten vorbereitet sein“, so Gemeindewehrführer Sven Leist.

Suche im Wald

Zur Identität des Toten machte die Polizei noch keine Angaben. Das Fahrzeug war nicht auf den 20-jährigen Fahrer zugelassen: „Wir haben deshalb die angrenzenden Felder und den Wald abgesucht. Wir mussten auf Nummer sicher gehen, dass nicht noch eine Person in dem Auto saß und herausgeschleudert wurde“, erklärt Einsatzleiter Leist. Das Auto war laut Kennzeichen im Altmarkkreis Salzweld in Sachsen-Anhalt registriert. Die Kreisstraße war insgesamt drei Stunden gesperrt, den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 20 000 Euro.

Andreas Meyer

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