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Rostock Markgrafenheide bereitet Saisonstart vor
Mecklenburg Rostock Markgrafenheide bereitet Saisonstart vor
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00:07 20.04.2018
Die Saisonvorbereitungen in Markgrafenheide laufen auf Hochtouren: Unter anderem sollen 3000 Ostsee-Strandascher verteilt werden, die wie hier am Strand von Rerik dafür sorgen sollen, dass weniger Zigaretten den Sand verdrecken. Quelle: Fotos: Klaus Walter, Johanna Hegermann, Ove Arscholl, Michael Schissler
Markgrafenheide

Der Straßenverkehr, die Parkplätze, die öffentlichen Toiletten, der Wald und die Veranstaltungen der kommenden Monate – damit haben sich am Mittwoch die Mitglieder des Ortsbeirates Markgrafenheide auseinandergesetzt, als sie sich in ihrer Sitzung im Strandresort Markgrafenheide über den Stand der Vorbereitungen für die kommende Saison informieren ließen.

Mehr Sicherheit am Strand mit Doppel-Streife / Sorgen wegen Lärms / Nicht genug öffentliche Toiletten

Diesen Part übernahm für die Tourismuszentrale Rostock und Warnemünde Ulf Riedel. Ebenso wie in Warnemünde bemüht sich die Tourismuszentrale auch in den gastronomischen Strandeinrichtungen, umweltfreundliches Geschirr populär zu machen. „Wir haben jetzt in Markgrafenheide vier Gewerbetreibende gefunden, die das machen wollen“, sagte Riedel. Ein weiterer Schritt in Richtung Sauberkeit und Umweltschutz am Strand sei, dass man rund 3000 Ostsee-Strandascher verteilen werde. Der Vertreter der Tourismuszentrale machte zudem deutlich, dass man auch wie in Warnemünde die Zusammenarbeit zwischen dem Strandvogt und dem Kommunalen Ordnungsdienst verstärken wolle. „Wir werden beide zusammenlaufen lassen“, so Riedel. Dies sei erforderlich, um Ordnungswidrigkeiten sofort zu ahnden und Platzverweise auch durchsetzen zu können, erläuterte er.

Der Markgrafenheider Kontaktbeamte, Polizeihauptkommissar Heiko Heyden, kündigte an, dass in der Saison das Personal der Polizei verstärkt werde. Mit Blick auf die Arbeit des Strandvogtes bot der Polizist an, „dass wir mit ihm gemeinsam auch einmal den Strandbereich kontrollieren“. Heyden merkte weiter an, dass man mehr auf die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen im Straßenverkehr in Hohe Düne achten werde, vor allem dann, wenn Dienstschluss bei der Marine sei.

Mehr im Hintergrund wird das Stadtforstamt touristisch tätig. Man sei dabei, für die Ausschilderung der sogenannten Terrainwege ein Konzept für den gesamten Bereich ausschreiben zu lassen, sagte Christoph Willert, Förster im Revier Hinrichshagen. „Das kann dann für die Rostocker Heide eine einheitliche Ausschilderung ergeben“, so Willert. Diese sogenannten Terrainwege stehen im Zusammenhang mit dem Thalasso-Konzept der Tourismuszentrale. Momentan habe das Stadtforstamt aber mit den Folgen von Schneebruch während der Ostertage zu kämpfen. Durch die abgebrochenen und hängenden Äste seien die Waldwege derzeit nicht sicher. Der Stadtforst werde diesem Problem nach und nach beikommen, ebenso wie dem Wegebau. Wegen der Nässe hätten die Wege bei der Holzabfuhr stark gelitten.

Über zwei Lärmquellen machte sich Ortsbeiratsmitglied Gunter Seidel für die kommende Saison Gedanken: „Eine ist der Seehafen, eine andere sind die Speedboote.“ Sein Kollege Henry Klützke fand, dass auch private Hubschrauberflüge eine Belastung seien.

Ulf Riedel will diese Anregungen nun in der Tourismuszentrale diskutieren lassen. Der Chef des Ortsbeirates, Jürgen Dudek, kritisierte, dass es noch immer keinen großen Ortsplan im Seebad gebe, wie er von der Tourismuszentrale zugesagt worden sei. Der Ortsplan soll am Heidehaus aufgestellt werden. Festgestellt wurde von den Ortsbeiräten und von den Besuchern, dass die Situation bei den Toiletten unbefriedigend ist.

Michael Schißler

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