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Rostock Mehr Geld für Landesmuseum? Schwesig lässt Madsen abblitzen
Mecklenburg Rostock Mehr Geld für Landesmuseum? Schwesig lässt Madsen abblitzen
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19:58 27.10.2019
Es bleibt beim Landesmuseums-Neubau im Stadthafen und mehr Geld gibt es auch nicht: Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) und Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos). Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Das Land wird – entgegen den Forderungen von Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) – nicht mehr Geld als vorgesehen für das Archäologische Landesmuseum locker machen. Das ist das Ergebnis eines Arbeitstreffens von Madsen mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Madsen hatte den vorgesehenen Standort im Stadthafen in Frage gestellt. Für die 40 Millionen Euro, die das Land ausgeben will, bekomme die Stadt nur „einen Schuhkarton“. Die Bausumme müsse neu verhandelt werden, so Madsen, oder das Museum an weniger prominenter Stelle gebaut werden, etwa im Iga-Park.

Schwerin lehnt höheren Finanzrahmen ab

Das wird nicht passieren, machte Schwesig anscheinend bei dem Treffen klar: „Oberbürgermeister Madsen und ich sind uns völlig einig, dass es bei allen drei Projekten (Theaterneubau, Bundesgartenschau, Landesmuseum, Anmerkung der Red.) bleiben soll. Das gilt auch für den vorgesehenen Finanzrahmen“, teilte sie mit. Nach OZ-Informationen ist ein anderer Standort als der Stadthafen vom Tisch.

Schwesig lobt Madsens „zupackende Art“

Schwesig sagte, sie habe Madsen schon früher als IHK-Präsident „für seine zupackende Art sehr geschätzt“. Sie sei sich sicher, dass sie auch „in der neuen Konstellation mit ihm als Oberbürgermeister gut zusammenarbeiten“ werde. Beide Seiten haben einen „kürzeren Draht“ zwischen Staatskanzlei und Rostocker Rathaus für die Großprojekte vereinbart, sagte Madsen im Anschluss an das Gespräch. Man wolle den „Dialog und das Miteinander künftig enger gestalten“.

Von Gerald Kleine Wördemann

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