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Rostock Meine vier besten Momente beim Rammstein-Konzert in Rostock
Mecklenburg Rostock Meine vier besten Momente beim Rammstein-Konzert in Rostock
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18:24 17.06.2019
OZ-Bloggerin Anna-Lena Rabbel beim Rammstein-Konzert in Rostock. Quelle: Anna-Lena Rabbel
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Rostock

Heimkehr. Nicht nur für Sänger Till Lindemann, sondern auch für mich. Modeljobs und Studium in Berlin – erstmal weit weg. Jetzt zählt nur Rostock: Ostseestadion – ein Ort zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Ich gebe zu, in letzter Zeit spielte Hansa nicht gerade erstklassig, aber Leidenschaft kennt ja bekanntlich keine Liga. Und nun Rammstein. Tickets für dieses Ereignis zu bekommen war schwerer, als einen Parkplatz während der Hanse-Sail zu finden. Aber jetzt bin ich hier.

Freitag Roland Kaiser, Sonntag Rammstein. Aber gut, beide haben die deutsche Musik geprägt, beide ausverkauft und Lindemann hat ja auch schon Texte für den Schlagerstar geschrieben.

Die besten Bilder von Rammstein im Ostseestadion

Auf ihrer Stadion-Tour machte Rammstein Station in Rostock

Mit 12 das erste Mal Rammstein hören – wegen eines Jungen

Premiere für die Jungs im Ostseestadion, Premiere für mich. Rammstein das erste Mal live. Ich habe angefangen die Musik zu hören, als ich mit 12 Jahren irgendeinen Jungen beeindrucken wollte. Eine Aktion, die mein heutiges emanzipiertes Ich nicht mehr so besonders toll findet. Mit dem Jungen ist es zwar nichts geworden, dafür war ich danach Fan.

Ich gebe zu, nach der Veröffentlichung von „Deutschland“ hatte ich große Bedenken, 30 000 Deutsche im Chor ihr Vaterland besingen zu hören. Ist die Message wirklich bei allen angekommen? Aufmerksames Zuhören ist bei Rammstein trotz gigantischer Bühnenshow ganz besonders wichtig.

Der Liveticker zum Nachlesen: Rammstein im Ostseestadion

Die VIPs wollen „die geile Show mal sehen“

VIP-Bereich: Drinks für lau, viele Leute, die mit Rammstein nichts anfangen können „aber die geile Show mal sehen wollten“- und die sollen sie auch kriegen.

Ich wollte noch schnell etwas zu Trinken holen, als ein lauter Knall ertönte und man wusste, der nächste Gang zur Bar muss verschoben werden. Da es sicherlich genug detaillierte Konzertberichte gibt, kommen hier meine persönlichen Momente, bei denen man auf jeden Fall nicht an der Bierschlange gestanden haben sollte.

EINS: Sonne

Hier kommt die „Sonne“! Ein großartiges Lied. Jeder, der bis jetzt gesessen hat, steht auf. Selbst das Mädchen, das bisher das komplette Konzert für seine Instagram-Story gefilmt hat, legt das Handy weg. Jetzt haben sie mich, und jetzt haben sie alle. Am Ende des Konzertes läuft das Lied in Instrumental-Version weiter und alle singen mit.

ZWEI: Flake in Flammen

Rammstein heizt weiter ein. Immer wieder stehen die Bühne, das Stadion und sogar Keyboarder Flake in Flammen. Das ist sie, die heiß ersehnte Feuershow. Der Pyrotechniker Lindemann ist in seinem Element.

DREI: So viele Feuerzeuge

Dazu passend, „Ohne dich“! Mein Lieblingslied, begleitet von tausenden Feuerzeugen und nicht, wie 2019 üblich, von Handy-Taschenlampen. Sind die Rammstein-Fans einfach oldschool oder haben sie einen höheren Raucheranteil? Egal, es war wunderschön.

VIER: Mit dem Schlauchboot über die Menge

Nachdem der Klassiker „Engel“ auf einer Bühne in der Mitte des Publikums performed wurde, kehrte die Band in Schlauchbooten auf den Händen der Massen zurück zur letzten Showeinlage.

Ende- nein, jetzt schon? Mit „Ich will“. Wie Rammstein es sich im Lied gewünscht haben, gehen sie im Beifall unter.

Till Lindemann bedankt sich bei Rostock, ich bekomme Gänsehaut. Er spricht mir aus der Seele, wenn er sagt: „Wir sind zu Hause“.

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Leni

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