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Rostock Minister Caffier besucht Rostocker Weihnachtsmarkt: „Menschen machen entspannten Eindruck“
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Minister Caffier besucht Rostocker Weihnachtsmarkt: „Menschen machen entspannten Eindruck“

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18:15 18.12.2019
Innenminister Lorenz Caffier verschaffte sich am Mittwoch einen Überblick über die Sicherheit auf dem Rostocker Weihnachtsmarkt. (v.l. Christopher Hahn Pressesprecher PI Rostock, Innenminister Lorenz Caffier (CDU), Oberbürgermeister von Rostock Claus Ruhe Madsen, Mitglied des Landtags Ralf Mucha (SPD), Achim Segebarth Leiter PI Rostock). Quelle: Dietmar Lilienthal
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Ein Islamist steuert mit einem Lkw in den Weihnachtsmarkt – zwölf Menschen sterben. Das Ereignis vom Berliner Breitscheidplatz hat auch nach drei Jahren einen prägenden Einfluss auf die Weihnachtsmärkte. Am Mittwoch hat sich Innenminister Lorenz Caffier (CDU) ein Bild von der Sicherheitslage in der Rostocker Innenstadt gemacht. Das Fazit fällt positiv aus.

Vier Tage vor dem Ende des größten Weihnachtsmarktes Norddeutschlands besuchten der Innenminister und Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen (parteilos) die mobile Polizeiwache auf dem Rostocker Universitätsplatz. Der neue, zentralere Standort der Wache war eine von vielen Vorkehrungen, die für mehr Sicherheit sorgen sollten. Der Minister erkennt eine positive Entwicklung: „Die Menschen auf dem Rostocker Weihnachtsmarkt machen einen entspannten Eindruck. Mit dem neuen Standort zeigt die Polizei eine hohe Präsenz.“

Rostocker Weihnachtsmarkt verlief friedlich

Direkt nach dem Anschlag 2016 in Berlin waren die Beamten noch mit Maschinenpistolen auf Streife gegangen. Dem Innenminister zufolge hat sich dies geändert: „Es ist nicht so gefährlich wie in den letzten Jahren und deswegen sind solch hohe Sicherheitsvorkehrungen momentan nicht nötig.“ Das wäre auch gut so, denn auf einem Weihnachtsmarkt sollte den Leuten nicht das Gefühl vermittelt werden, sie seien in Gefahr, so Caffier weiter.

Die Sicherheitsvorkehrungen würden auf die individuelle Gefahrenlage angepasst werden, erklärt Polizeisprecher Christopher Hahn. „Es gab zwar auch Straftaten wie Raub oder Körperverletzung, jedoch keine großen Vorkommnisse. Der Rostocker Weihnachtsmarkt verlief soweit friedlich.“

„Bringen den Menschen vertrauen entgegen“

Bis zu 30 Bereitschaftspolizisten laufen auf dem größten Weihnachtsmarkt Norddeutschlands Patrouille: „Die Beamten sind an den einzelnen Wochentagen unterschiedlich aufgestellt. Am Montagnachmittag braucht es natürlich weniger Polizisten als am Freitag- oder Samstagabend.“ Die Polizisten wären aber durchweg für die Besucher ansprechbar.

Dies vermittelt den Gästen auf dem Rostocker Weihnachtsmarkt das Gefühl von Sicherheit. Für Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen ist das besonders wichtig: „Die Polizisten sind nicht dominant, sondern präsent. Den Gästen wird kein unangenehmes Gefühl gegeben. Wir sorgen zwar für das notwendige Maß an Sicherheit, bringen den Menschen aber auch Vertrauen entgegen.“ So werde gezeigt, dass Hilfe da ist, wenn sie sie benötigen.

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