Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Rostock Monika Elgeti will Bürgermeisterin für alle sein
Mecklenburg Rostock Monika Elgeti will Bürgermeisterin für alle sein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:18 21.05.2019
Diplomlandwirtin Monika Elgeti (57) will neue Bürgermeisterin von Broderstorf werden.
Diplomlandwirtin Monika Elgeti (57) will neue Bürgermeisterin von Broderstorf werden. Quelle: privat
Anzeige
Broderstorf

 Monika Elgeti will die Seiten wechseln: Nach mehr als einem Jahrzehnt, in dem sie sich als sachkundige Einwohnerin, Gemeindevertreterin und Ausschussvorsitzende engagiert hat, will die 57-Jährige nun Bürgermeisterin von Broderstorf werden. „Ich wurde von einer Reihe von Bürgern gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte“, so die Diplomlandwirtin, die auch Bilanzbuchhalterin ist. Auch der scheidende Amtsinhaber Hanns Lange hätte sie ermutigt, sich um seine Nachfolge zu bewerben. „Ich habe mir das gründlich überlegt und mich dann für die Kandidatur entschieden“, sagt Elgeti, die als Einzelkandidatin antritt. „Ich war und bin kein Mitglied einer Partei und will eine Bürgermeisterin für alle Einwohner gleichermaßen sein.“

Hauptberuflich führt Elgeti, die seit der Kindheit in Ikendorf wohnt, mit ihrem Mann einen Landwirtschaftsbetrieb. Da sie seit 2004 im Kommunalgremium sitzt, kennt sie die Belange der Broderstorfer gut. „Die Gemeinde ist sehr gut aufgestellt. Ganz wichtige Projekte sind schon durchgeführt beziehungsweise mit Planungen oder Beschlüssen durch die bisherige Gemeindevertretung vorbereitet“, sagt Elgeti. Anstehende Aufgaben für die kommende Amtszeit seien unter anderem der Bau der Tribüne auf der Sportanlage Bornkoppelweg sowie die Erneuerung des Wohnblocks im Schwarzen Weg. „Ich bin grundsätzlich der Auffassung, dass Gemeindeeigentum erhalten werden sollte. Auch wenn das natürlich viele Aufgaben mit sich bringt. Aber nur so kann man sich noch um die Bürger kümmern, was bei einem Verkauf wegfällt“, sagt Elgeti.

Sollte sie die Wahl gewinnen, will die Ikendorferin „bei allem, was die Gemeinde macht, auch die Bürger einbeziehen“ – durch Versammlungen und mehr Öffentlichkeitsarbeit. Ihr ginge es darum, „die Probleme der Menschen aufzunehmen und zu einer guten Lösung zu führen“, so die Kandidatin.

Claudia Labude-Gericke