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Rostock Montessori-Kinderhaus in Rostock feierlich eröffnet
Mecklenburg Rostock Montessori-Kinderhaus in Rostock feierlich eröffnet
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07:00 04.07.2019
V.l.: Peter Stein (CDU), Gerlind Völker, Sigrid Hecht und Rainer Albrecht (SPD) feierten mit den Kindern Hannah Kröger, Leila, Kurt Friesendorf, Ragnar Brunke, Tristan Henker und Johannes Albrecht das neue Montessori-Kinderhaus in der Thierfelderstraße. Quelle: Moritz Naumann
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Rostock

 2011 sollte der Montessori-Kindergarten noch in die Gartenstadt ziehen. Doch nachdem sich dieses Vorhaben zerschlug, musste man viele weitere Jahre das alte Gebäude in der Schliemannstraße 9 nutzen. Seit 3. Juni freuen sich nun jedoch die Kinder und Erzieher über einen modernen Neubau mit großzügiger Außenfläche und Abenteuerspielplatz in der Thierfelder Straße 2.

„Wir wussten damals, wir bekommen etwas Schönes“, sagt die Leiterin des Montessori-Kinderhauses, Gerlind Völker, auf die Frage, wie man reagierte, als klar war, dass der Umzug in die Gartenstadt nicht funktionieren würde. Denn gemeinsam mit dem Eigenbetrieb Kommunaler Objektbewirtschaftung und -entwicklung der Hanse- und Universitätsstadt Rostock (KOE) fand man eine Lösung: Der Mietvertrag für die Schliemannstraße 9 wurde verlängert und sogar eine Sondergenehmigung für die Nutzung erteilt.

Ein notwendiger Umzug

Denn eigentlich konnte das Gebäude den Ansprüchen einer Kindertagesstätte nicht mehr gerecht werden. „Wir hatten einen Platzmangel im Innen- und Außenbereich. Die Gaderoben waren mit den Bädern kombiniert und es gab keine extra Räume für Sport und Spiel.“ Im Neubau, der am Mittwoch nun feierlich eingeweiht wurde, sind all diese Mängel Vergangenheit. „Wir haben nun eine Aula, große Bäder, viele Räume mit vielen Möglichkeiten und einen riesengroßen Außenbereich.“

Bei dem neuen Haus handelt es sich um einen Flachbau. „Das haben wir bewusst so entschieden, weil wir nicht wie im alten Gebäude Treppen haben wollten“, sagt Völker. Zukünftig könne man auch mehr Kinder betreuen. „Statt 52 können wir bei uns nun 64 Kinder aufnehmen.“ Das gehe auch mit zwei weiteren Erzieher-Stellen einher, die dafür geschaffen wurden. „Wir haben uns auch bewusst nicht für eine deutlich größere Kinderanzahl entschieden, weil wir die familiäre Atmosphäre erhalten und jedem Kind nach unserem pädagogischen Konzept gerecht werden wollten.“

Sanierung und Neubau nach Priorität

Insgesamt investierte der KOE zwei Millionen Euro aus Eigenmitteln, Krediten, Zuschüssen und dem Betreuungsgeld in den Neubau. Dass es nicht vorher schon zu einer neuen Unterbringung der Montessori-Kinder gekommen ist, liegt an der Prioritätenliste. Nach jener wird, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Kriterien, ausgewählt, welche Schulen, Kitas oder andere städtische Einrichtungen saniert oder neugebaut werden. Welche Einrichtung die nächste auf der Liste sei? „Die Kita Schneckenhaus in der Lagerstraße erhält einen Anbau“, sagt Josefine Rosse, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit des KOE.

Was mit dem Gebäude in der Schliemannstraße künftig passiert? „Wir befinden uns gerade in Abstimmung mit dem Amt für Jugend und Soziales. Vermutlich wird es dort eine betreute Wohnform für schutzbedürftige Jugendliche geben. Für solch Anliegen haben wir noch einen Bedarf in der Innenstadt“, verriet Sigrid Hecht, Geschäftsführerin des KOE, am Rande der feierlichen Kita-Eröffnung.

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Moritz Naumann

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