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Rostock Eine Liebeserklärung an Warnemünder Denkmäler
Mecklenburg Rostock Eine Liebeserklärung an Warnemünder Denkmäler
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09:45 11.06.2019
Das Tanzatelier Luna beim Auftritt am Warnemünder Leuchtturm. Quelle: Martin Börner
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Rostock

Eine Liebeserklärung an Warnemünder Denkmäler: Das organisierten die Veranstalter der „Tage der Kunst im öffentlichen Raum“ am vergangenen Wochenende. Musiker und Tänzer traten an Kunstwerken des Ostseebads auf und machten vorbeiziehende Besucher auf die Sehenswürdigkeiten aufmerksam. „Es gibt so viele Denkmäler, die im Bewusstsein der Leute untergegangen sind“, sagte Mitorganisator Knut Linke. Deshalb wolle man mit der Veranstaltung Touristen und Einheimischen die Kulturgeschichte hinter den jeweiligen Orten näherbringen.

Balladen für Warnemünde

Das Eventwochenende startete am Freitagabend mit der musikalischen Lesung „Woodstock ist überall“ im Café Ringelnatz in der Alexandrinenstraße, an denen Rostocker und Warnemünder Künstler beteiligt waren. „Das war mein persönliches Highlight. Die Künstler hatten Spaß beim Auftritt und die Gäste sind mit strahlenden Augen raus gegangen“, sagte Knut Linke. Rund 100 Besucher seien dort gewesen, schätzt er.

Ein Nachwuchsmusiker der Rock- und Popschule eröffnete den Samstag an der Skulptur „Möwen“ am Technikdenkmal Bahnhofsbrücke. Auch die Musiker Christian Hänsel und Carl Z waren an dem Tag dabei. Am Nachmittag traten das Tanzatelier Luna und die Sängerin Haide Steffen am Denkmal „Lotsenehrung“ auf. Letztere sang unter anderem das Mecklenburger Heimatlied und ihre selbst geschriebene Warnemünder Ballade. „Das ist für mich eine Liebeserklärung an Warnemünde und ich fühle mich sehr geehrt, hier zu singen“, erklärte sie.

Einheimische Musiker und Tänzer machten bei den „Tagen der Kunst im öffentlichen Raum“ auf Warnemünder Denkmäler und Kunstwerke aufmerksam.

Überraschungsauftritt auf dem Dach

Der gebürtige Rostocker, Holger Bornhorn, war zufällig bei den Auftritten am Lotsendenkmal. „Ich fand den Anblick zuerst etwas skurril, wie die Leute neben dem Denkmal standen aber prinzipiell finde ich das Konzept sehr gut, vor allem um zu zeigen, dass Warnemünde mehr als nur Futterbuden zu bieten hat.“ Die fünfjährige Fine Bornhorn zeigte sich etwas begeisterter als ihr Vater: „Die Tänzerinnen gefielen mir. Ich hatte ganz viel Spaß.“ Auch die Münchnerin Ursula Schädel war dort: „Ich hätte das Denkmal zwar auch so gesehen und mich dafür interessiert aber die Veranstaltung funktioniert trotzdem ganz gut.“

Highlight des Tages: ein Überraschungsauftritt der Band Jackbeat. Diese spielte in Anlehnung an den letzten Auftritt der Beatles - dem „Rooftop-Concert“ von 1969 - auf einem Dach beim Warnemünder Leuchtturm. Im Gepäck hatten die Musiker zahlreiche Beatles-Coverlieder und weitere bekannte Songs aus den Sechzigern.

Anh Tran

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