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Rostock 1400 Fans begeisterte Fans in Rostock: Musikalische Zeitreise mit Jethro Tull
Mecklenburg Rostock 1400 Fans begeisterte Fans in Rostock: Musikalische Zeitreise mit Jethro Tull
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13:36 20.11.2019
Der in Schottland geborene Musiker Ian Anderson und seine Band um Gitarrist Florian Opahle (r.) haben am Dienstagabend die größten Jethro-Tull-Hits aus fünf Jahrzehnten vor mehr als 1400 Besuchern in der Rostocker Stadthalle gespielt. Quelle: Ove Arscholl
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Rostock

Alles beginnt Ende der 60er-Jahre im Londoner Marquee-Club. Und so gibt es auch in Rostock ein Wiedersehen mit Mitgliedern früherer Tull-Besetzungen – den Gitarristen Jeffrey Hammond-Hammond und Mick Abrahams, Pianist John Evan sowie Schlagzeuger Clive Bunker – wenn auch nur auf der Videowand im Bühnenhintergrund. Und es gibt die passenden Stücke aus jener Zeit zu hören, wie „Love Story“, „Dharma for one“ und natürlich „Song for Jeffrey“.

Musikalisch findet all das auf gewohnt hohem Niveau statt. Andersons heutige Band besteht aus Scott Hammond am Schlagzeug, dem Bayern Florian Opahle an der Gitarre, Bassist David Goodier und John O‘Hara an Keyboards und Akkordeon. Anderson spielt Gitarre, Querflöte und singt – letzteres schon seit Jahren nicht mehr so, wie auf den Studioaufnahmen, aber Anderson und die Band kompensieren das mit ihrem instrumentalen Können. Zwar dominiert die Querflöte das Gesamtwerk, doch gerade auch Opahles Gitarrenarbeit ist das Live-Erlebnis wert.

Zu einer Reise durch die vergangenen fünf Jahrzehnte mit Musik von Jethro Tull hatte Bandgründer und -leader Ian Anderson am Dienstagabend in die Rostocker Stadthalle eingeladen.

Viele Musikkollegen als Gratulanten auf der Bühne

Als Gratulanten zum 50-jährigen Band-Jubiläum erscheinen immer wieder Musikerkollegen auf der Videowand und moderieren ihre Lieblings-Tull-Songs an. So erklärt Gitarrist Joe Bonamassa „A new Day yesterday“ zu seinem Favoriten, den er auch selbst schon gecovert habe. „Den muss ich jetzt also mit ihm teilen“, sagt Anderson, der mit trockenem britschen Humor für einen launigen Abend sorgt.

Das von Johann Sebastian Bach inspirierte „Bourrée“ sagt Black-Sabbath-Gitarrist Tony Iommy an, der 1968 sogar mal ein Konzert mit Jethro Tull gespielt hatte. Und Anderson schnauft es zur Begeisterung des Rostocker Publikums in seine Flöte. Mit einer Kurzversion des Progressive-Rock-Klassikers „Thick as a Brick“ entlässt er das Publikum in die Pause, um danach ein Feuerwerk von Tull-Hits abzubrennen.

Und weitere Kollegen erscheinen per Video-Gruß: Iron-Maiden-Chef Steve Harris bekennt sich als Tull-Fan und sagt „A Passion Play“ an, Kult-Gitarrist Slash erklärt „Aqualung“ zu einem der größten Rock‘n‘Roll-Songs aller Zeiten und Geigerin Unnur Birna Bjornsdottir unterstützt Ian Anderson beim Singen von „Heavy Horses“, ebenso wie Ryan O’Donnell bei „Aqualung“. Und natürlich bleibt Anderson auch Hits, wie „Too old to Rock‘n‘Roll, too young to die“, „Songs from the Wood“ und „Locomotive Breath“ nicht schuldig. Ein gelungenes Konzert-Konzept – nicht nur für eingefleischte Tull-Fans.

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Von Ove Arscholl

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