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Rostock Nach Dienstende: Marineangehöriger (23) fährt betrunken in Wassergraben bei Markgrafenheide
Mecklenburg Rostock

Nach Dienstende: Marineangehöriger (23) fährt betrunken in Wassergraben bei Markgrafenheide

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14:26 17.01.2020
Marineangehöriger (23) fährt nach Dienstende betrunken in Markgrafenheide mit Pkw in Wassergraben. Quelle: Stefan Tretropp
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Markgrafenheide

Schwerer Unfall nach Dienstende: Ein junger Marineangehöriger hat am Freitagvormittag nach Beendigung seiner Schicht in Rostock betrunken einen Verkehrsunfall gebaut. In Markgrafenheide stürzte der 23-Jährige mit seinem Fahrzeug in einen Wassergraben.

Der junge Mann, der in Richtung Hinrichshagen unterwegs war, verlor auf Höhe einer scharfen 40-km/h-Kurve die Gewalt über seinen Wagen und kam ins Schlingern. Wie es von der Polizei hieß, geriet das Auto in den Gegenverkehr und drohte mit einem entgegenkommenden Wagen zusammenzustoßen. Um der Kollision auszuweichen, riss der 23-Jährige das Lenkrad nach rechts, kam dabei auf den Grünstreifen und landete schließlich im Wassergraben. Das Auto kippte auf die Beifahrerseite und blieb im Wasser liegen.

Bildergalerie: 23-Jähriger fährt betrunken in Wassergraben bei Markgrafenheide

Der Mann arbeitete bei der Marine und war auf dem Nachhauseweg, als er bei Markgrafenheide bei Rostock in einer Kurve die Kontrolle über seinen Wagen verlor. Um nicht in den Gegenverkehr zu geraten, riss er das Steuer nach rechts und landete im Graben. Er hatte mehr als ein Promille im Blut.

Der junge Fahrer blieb unverletzt. Bei der Polizei pustete der 23-Jährige im Anschluss zwischen einem und zwei Promille Alkohol, sodass sein Führerschein sofort eingezogen wurde. Bei der Bergung des Fahrzeugs musste der Abschleppdienst von der Feuerwehr unterstützt werden. Erst nach einigen Stunden gelang die Bergung des Fahrzeugs, die Strecke von und nach Markgrafenheide blieb währenddessen voll gesperrt.

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Von Stefan Tretropp

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