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Rostock Nach Stromschlag: Zwölfjähriger Junge weiter in Lebensgefahr
Mecklenburg Rostock Nach Stromschlag: Zwölfjähriger Junge weiter in Lebensgefahr
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19:30 30.07.2015
Leon wurde durch einen Stromschlag schwer verletzt. Quelle: Fsv Bentwisch
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Rostock

Eine Woche nach dem tragischen Unglück in Rostock-Toitenwinkel schwebt ein zwölfjähriger Junge noch immer in Lebensgefahr. Beim Spielen auf einem Bahngelände erlitt das Kind einen Stromschlag. Beim Klettern auf einen Waggon kam er der Oberleitung zu nahe. 15 000 Volt flossen durch den Körper.

Derzeit wird der Junge in einer Spezial-Klinik in Lübeck behandelt. Er befindet sich im künstlichen Koma. Mediziner in Berlin haben bereits damit begonnen, aus seinen Hautzellen neues Gewebe zu züchten. Experten gehen von einem sehr langen Heilungsprozess aus. Zahlreiche Operationen werden nötig sein.

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Familie und Freunde des Jungen stehen noch immer unter Schock. Sie mussten sich mit der zuständigen Krankenkasse um die Kostenübernahme der Zellproduktion streiten. Die Kasse hat Donnerstagnachmittag ihre Zustimmung erteilt. Die Kosten belaufen sich auf 150 000 Euro.

Der Fußballverein hat indes ein Spendenkonto eingerichtet, um die Familie zu unterstützen.

Spenden-Aktion: FSV Bentwisch e.V. „Spenden für Leon Mattern“ an die Rostocker Volks & Raiffeisenbank, Kontonummer: 555550, Bankleitzahl: 13090000



Sophie Pawelke

30.07.2015
30.07.2015