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Rostock Nasenbären kämpfen um Heimstätte
Mecklenburg Rostock Nasenbären kämpfen um Heimstätte
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05:59 15.10.2015
Um sich weiterentwickeln zu können, brauchen die Rostocker Nasenbären eine eigene Halle. Dort könnten auch andere Sportvereine trainieren. Quelle: Rostocker Nasenbären
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Rostock

Die eigene Trainings- und Wettkampfhalle ist für die Rostocker Nasenbären zum Greifen nahe. Ein geeignetes Grundstück hat der Inlinehockey-Verein bereits gefunden, der Bauantrag wurde im Juli eingereicht. Bei den letzten Finanzierungsfragen erhofft sich der Verein Unterstützung von Stadt und Land.

„Wir haben für 2016 eine Sonderförderung beim Landessportbund beantragt“, erzählt Vereinstrainer Christian Ciupka. 500 000 Euro könnte der Verein damit für sein Bauvorhaben bekommen. „Es bleibt allerdings noch eine Finanzierungslücke von 184 000 Euro. Dazu sind wir mit der Stadt in Gesprächen“, erklärt Ciupka. Kann der Verein die Lücke nicht schließen, bleiben auch die Fördermittel aus.

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Grund für die dringend benötigte Halle sind die ausgeschöpften Sporthallenkapazitäten der Hansestadt. „Wir kämpfen schon seit vielen Jahren mit der Hallenbelegung in Rostock“, erklärt Christian Ciupka, Trainer der Rostocker Nasenbären. Im Herbst und Winter könne er den Mannschaften durch die starke Auslastung nur eine Trainingszeit pro Woche einräumen. Weil die Nasenbären aber eine Mannschaft in der 2. Bundesliga und mehrere erfolgreiche Nachwuchsgruppen haben, ist das zu wenig. „Weiterentwicklung ist da kaum möglich“, so Ciupka.



Nele Reiber