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Rostock Neptun Hotel ist beliebt bei jungen Italienern
Mecklenburg Rostock Neptun Hotel ist beliebt bei jungen Italienern
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19:23 18.02.2019
Mitarbeiter Gabriele Nieri (23) und Gianluca (46) Innocenti, stellvertretender Direktor im Hotel Neptun präsentieren die Auszeichnung. Quelle: Susanne Gidzinski
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Rostock

Voller Freude präsentiert Gianluca Innocenti seine Auszeichnung. Der stellvertretende Direktor vom Hotel Neptun wurde von seinem Heimatort Montecatini Terme in Italien für sein erfolgreiches Engagement im internationalen Tourismus geehrt. Überreicht wurde ihm der Preis auf einem Kongress der toskanischen Tourismusbranche von Allessandra De Paola. „Damit habe ich nicht gerechnet“ sagt der 46-Jährige. Sein Lebensweg mit mehreren beruflichen Stationen in insgesamt 20 Ländern habe die Jury überzeugt. Besondere Anerkennung fand Innocentis persönlicher Einsatz für die Fort- und Weiterbildung junger Leute in Warnemünde.

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Seit 2009 arbeitet der gebürtige Italiener im Hotel Neptun. Doch seine Wurzeln in der Toskana hat er nie vergessen. Bis heute pflegt er einen engen Kontakt zu Freunden und ehemaligen Schulkameraden. „Einige von ihnen lehren jetzt an einer renommierten Hotelfachschule in Montecatini Terme“, bestätigt er. „Wir haben es ihm zu verdanken, dass wir seit Jahren eine Kooperation mit dieser Schule haben“, wirft Personalleiterin Daniela Becker ein. Eine Zusammenarbeit, die dem 46-Jährigen besonders am Herzen liegt. Bereits im Jahre 2011 begann er damit sich ehrenamtlich als Tutor zu engagieren. Auch heute noch unterstützt Innocenti junge Italiener bei ihrem Praktikum in der Hansestadt. „Ich helfe ihnen nicht nur in beruflicher Hinsicht, sondern auch bei Behördengängen und anderen Kleinigkeiten, die anfallen.“ Der Hotelchef möchte den Auszubildenden Sicherheit bieten und schenke ihnen stets ein offenes Ohr.

„Deshalb hat er in unserem Hotel eine immer größer werdende Fangemeinde. Innocenti ist der Grund, weshalb viele Auszubildende zu uns an den Standort kommen wollen“, sagt PR-Managerin Silke Greven. Mittlerweile arbeiten elf junge Leute an der Rezeption, in der Küche, in den verschiedenen Restaurants, im Einkaufslager und im Veranstaltungsservice. Einer von Ihnen ist Gabriele Nieri. Der Auszubildende ist von seiner Heimat Florenz extra nach Warnemünde gezogen, um sich weiterzuentwickeln. Seine Pläne für die kommenden Jahre sind stramm. „Unser Chef ist ein gutes Vorbild für mich. Er zeigt, dass man mit viel Arbeit auch in Deutschland eine berufliche Zukunft hat“, schwärmt Gabriele Nieri. Der Auszubildende strebt einen ähnlichen Werdegang wie Innocenti an. „In den nächsten fünf Jahren möchte ich Hotelchef sein“, sagt der 23-Jährige. Obwohl er sich in der Hansestadt sehr wohl fühlt, käme für ihn auch ein Umzug in Frage. Doch eines steht fest: „Ich möchte in Deutschland bleiben.“

Von Florenz nach Warnemünde

Ob in Florenz, London oder Orlando Gianluca Innocenti ist viel herumgekommen und hat nach eigenen Aussagen bereits an zahlreichen wundervollen Orten gelebt. „Eigentlich verfolgte ich das Ziel mich fachlich und sprachlich weiterzuentwickeln, damit ich das erlernte Wissen später in meiner Heimat anwenden kann“, sagt er. Doch es kam anders. Während eines längeren Aufenthalts in Florida lernte er seine Frau kennen. „Früher war ich ihr Chef, heute ist sie zu Hause mein Chef“, sagt er mit einem Augenzwinkern. Zusammen mit der Warnemünderin hat er sich schließlich in Rostock niedergelassen. „Bis 2009 war ich nie länger als zwei Jahre in einem Land. Heute kann ich mir nicht mehr vorstellen wo anders als hier zu leben“, sagt der Vater von zwei Söhnen. Die Hansestadt sei zu seinem Zuhause geworden. „Mitte April sind es bereits zehn Jahre.“

„Ich schätze die Ostseeluft und den internationalen Flair, den die Stadt im Sommer ausstrahlt“, sagt Innocenti, während sein Blick aus dem Fenster über die Promenade wandert. Anders als in Florenz biete Rostock im Winter einen weiteren Vorteil: „Man kann die Ruhe genießen.“ Obwohl er für sich den perfekten Ort zum Leben gefunden hat, wünscht sich der stellvertretende Direktor, dass auch seine Kinder die Welt bereisen. „Ich habe einzigartige Erfahrungen gemacht und vieles während meiner Aufenthalte gelernt.“

Susanne Gidzinski

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