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Rostock Rathaus plant Brücken-Neubau in Rostock
Mecklenburg Rostock Rathaus plant Brücken-Neubau in Rostock
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11:50 22.01.2019
Das Baugebiet am Groten Pohl aus der Vogelperspektive. Quelle: OVE ARSCHOLL
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Rostock

Wohnungen, Kreativ-Campus, Schule: Das geplante Wohngebiet am Groten Pohl in Rostock soll ein neuer Anziehungspunkt in der Hansestadt werden. Und ein Viertel ohne Durchgangsverkehr, Autos müssen in eines von zwei Parkhäusern am Rand abgestellt werden.

Deshalb gab es bereits vor Jahren vom Ortsbeirat Südstadt den Hinweis, am nördlichen Ende des Quartiers über die bestehenden Bahngleise für Fußgänger sowie Radfahrer eine Verbindung zum Lindenpark zu schaffen. In der Grünanlage soll die Querung nahe des Borenweges auf einem städtischen Grundstück ankommen, wo aktuell bereits Rohre über die Schienen verlaufen.

„Uns wäre egal, ob es eine Brücke oder ein Tunnel wird“, sagt Kristin Schröder (Linke). Laut der Ortsbeiratsvorsitzenden ging es vor allem darum, ergänzend zur Hundertmännerbrücke eine weitere Wegeverbindung zwischen dem 20 Hektar großen neuen Areal in der Südstadt und der Kröpeliner-Tor-Vorstadt anzubieten. „Am Groten Pohl sollen sich ja auch unansässige Unternehmen niederlassen, für die kurze Wege zum Campus wichtig sind“, so Schröder.

Langwierige Verhandlungen mit der Bahn

Aus dem Rathaus gibt es jetzt eine erste Einschätzung zur Brücken-Idee. Dabei wird eine reine Bauzeit von drei Jahren anvisiert. Eine konkrete Prognose für einen möglichen Starttermin sei dagegen aktuell nicht möglich. Das liege laut Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) vor allem an den langwierigen Planungen. „Nach Vorlage des entsprechenden Bebauungsplanes sind Gespräche mit der Deutschen Bahn hinsichtlich des erforderlichen Grunderwerbs zu tätigen“, so das Stadtoberhaupt. Die Vergabe der Planungsleistung müsse gegebenenfalls europaweit erfolgen, was sich auch auf die Fristen auswirke.

Nach Abschluss des Vergabeverfahrens und der sich anschließenden Beauftragung sei von pauschal zwei Jahren Planungszeit auszugehen, heißt es aus dem Rathaus. „Des Weiteren gilt es, das Eisenbahnkreuzungsgesetz zu beachten und Vereinbarungen mit der Deutschen Bahn abzuschließen, die sich aus der Erfahrung heraus meist sehr langwierig gestalten“, so Methling.

Beide Stadtteile profitieren

Für Kristin Schröder sind das dennoch gute Nachrichten. „Dass die Bahn lange braucht, wissen wir ja. Aber es ist doch super, dass die Verwaltung an dem Thema dran ist. Und das schon so frühzeitig, ich kann das nur begrüßen“, so die Ortsbeiratsvorsitzende. Eine solche Verbindung über die Gleise sei für beide Stadtteile ein Gewinn, erklärt die Südstädterin – auch wenn es im Ortsbeirat KTV ihres Wissens nach noch Bedenken aufgrund der weiteren Wegeführung durch den Park gebe.

Claudia Labude-Gericke

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