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Rostock Neue Nautik-Zentrale überwacht Aida-Kreuzliner
Mecklenburg Rostock Neue Nautik-Zentrale überwacht Aida-Kreuzliner
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06:40 29.10.2015
Blick auf einen Monitor in der am Mittwoch in Betrieb genommenen neuen nautischen Zentrale der Costa-Gruppe in Hamburg. Quelle: Christian Charisius
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Hamburg

Fast vier Jahre nach dem Unglück des KreuzfahrtschiffesCosta Concordia“ hat die Costa-Gruppe eine neue nautische Zentrale in Hamburg in Betrieb genommen. Die Einrichtung sei eine indirekte Konsequenz aus der Havarie, sagte der seit Juli 2012 amtierende Costa-Vorstandschef Michael Thamm am Mittwoch. Die „Concordia“ war im Januar 2012 mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der italienischen Mittelmeer-Insel Giglio auf einen Felsen gefahren. 32 Menschen starben, darunter zwölf Deutsche.

Angesichts des Flottenausbaus und der Kooperation in der Gruppe, zu der die Rostocker Reederei Aida Cruises sowie Costa Crociere (Genua) und Costa Asien (Schanghai) gehören, sei das neue Fleet Operations Center (FOC) gleichzeitig eine logische Entwicklung, ergänzte Jens Lassen, Direktor der dazu gegründeten Firma Carnival Maritime. Ziel sei, Sicherheitsstandards in der Kreuzfahrtindustrie zu verbessern und sie auf das Niveau der Luftfahrtindustrie zu bringen.

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Rund 150 Mitarbeiter kontrollieren im Hamburger FOC rund um die Uhr die Bewegungen der 25Kreuzfahrtschiffe der Gruppe - im Mittelmeer ebenso wie auf dem Atlantik oder in Fernost. Auf drei Multimedia-Wänden werden deren Routen oder Liegeplätze aufgerufen, Wetterkarten dazugestellt oder Geschwindigkeiten und Treibstoff-Verbrauch analysiert.

Die Costa-Gruppe mit rund vier Milliarden Dollar (3,6 Milliarden Euro) Jahresumsatz und 27 000 Mitarbeitern gehört zum US-Kreuzfahrtriesen Carnival.



OZ