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Rostock Neue Probleme beim „Eurofighter“
Mecklenburg Rostock Neue Probleme beim „Eurofighter“
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19:54 28.10.2015
Auf dem Fliegerhorst Laage bei Rostock starten zwei Eurofighter zu einer Übung. Quelle: Bernd Wüstneck/dpa
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Rostock

Beim KampfflugzeugEurofighter“ sind neue Probleme aufgetaucht. „Süddeutsche Zeitung“ und „Spiegel Online“ berichten übereinstimmend, das Verteidigungsministerium habe den Bundestag über Fertigungsmängel im Bereich der Verbindung zwischen dem Seitenleitwerk und Rumpf unterrichtet.  Man nehme Airbus momentan keine Maschinen mehr ab, hieß es.

Demnach wurden beim Flugzeug Bohrungen „nicht spezifikationskonform gesenkt und entgratet“. Eine „Schädigung der Struktur des Luftfahrzeuges“ könne nicht ausgeschlossen werden. Demnach sind alle ausgelieferten Flugzeuge der Tranchen 1 bis 3A von dem Mangel betroffen. Das Problem habe „keinen unmittelbaren Einfluss“ auf den Flugbetrieb der deutschen „Eurofighter“-Flotte, Deutschland habe die „Abnahme weiterer Serienluftfahrzeuge“ aber vorerst ausgesetzt, schreiben „SZ und “Spiegel online„. Die Bundeswehr soll vom Hersteller Airbus insgesamt 143 “Eurofighter" bekommen. Das Rüstungsprojekt steht seit Jahren in der Kritik, weil es mehrere Milliarden teurer wurde als geplant und es immer wieder Verzögerungen gibt.

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In Laage (Kreis Rostock) sind 24 Eurofighter stationiert (Stand August 2015). Vier bis acht Flugzeuge sind täglich unterwegs - hinzu kommen Flieger von anderen Stützpunkten, die den Luftraum über MV ebenfalls nutzen.



Burmeister, Jens