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Rostock Neue Straßenbeleuchtung und Turbo-Internet
Mecklenburg Rostock Neue Straßenbeleuchtung und Turbo-Internet
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15:42 15.11.2018
Der erste Point of Presence (PoP) in Lambrechtshagen, die Verteilerstation für das neue Glasfasernetz, wurde Ende Mai 2018 aufgestellt. Quelle: Deutsche Glasfaser
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Lambrechtshagen

Die Gemeinde Lambrechtshagen hat ihre Straßenbeleuchtung umgerüstet. Hunderte Natriumdampf- und Quecksilberdampflampen wurden durch hocheffiziente LED-Leuchten ersetzt. Die Umrüstung wurde mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) unterstützt. Nun funktioniert ein Teil der neuen Leuchten nicht, es ist dunkel in der Allershäger Straße.

„Eine Prüfung hat ergeben, dass die gut 40 Jahre alten Alu-Leitungen aus DDR-Zeiten nicht mehr betriebsfähig sind“, erklärt Bürgermeister Holger Kutschke. Das sei im Vorfeld nicht erkennbar gewesen. Nun sei eine Firma mit dem Austausch der Kabel in diesem Abschnitt beauftragt worden. „Doch derzeit fehlen die Baukapazitäten dafür“, bekennt Kutschke. „Ich hoffe aber, dass das Problem noch in diesem Jahr gelöst und es in der Straße wieder Licht gibt.“

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Viel Licht haben die Lambrechtshäger dafür inzwischen auf ihren Glasfaserkabeln. „Fast alle Kunden, die einen Vertrag mit der Deutschen Glasfaser unterzeichnet haben, sind angeschlossen und haben schnelles Internet“, berichtet der Bürgermeister. Er habe viele positive Rückmeldungen.

Sowohl in der Gemeinde Lambrechtshagen/Sievershagen als auch in Bargeshagen/Admannshagen seien die Tiefbauarbeiten für das Glasfasernetz beendet, berichtet Ann-Christin Kleinschmidt vom Unternehmen Deutsche Glasfaser. Auch alle Points of Presence (PoP), die Verteilerstationen für das neue Glasfasernetz, seien in beiden Gemeinden installiert und angeschlossen worden. In diesen Hauptverteilern laufen alle Glasfaseranschlüsse zusammen. Sie leiten den ankommenden und abgehenden Datenverkehr weiter und verbinden das Netz vor Ort mit dem Rest der Welt.

In Lambrechtshagen wurde der 15 Quadratmeter große, 3,5 Meter hohe und 25,5 Tonnen schwere PoP am 31. Mai auf dem Gelände des Bauhofes an der Lambrechtshäger Straße aufgestellt. Die Gemeinde Bargeshagen/Admannshagen wurde mit zwei Verteilerstationen ausgestattet, die jeweils rund sieben Quadratmeter groß, 3,5 Meter hoch und 15 Tonnen schwer sind. Die PoPs stehen in der Tarnowstraße und am Sportplatz. Darüber sollen insgesamt rund 3500 Haushalte angeschlossen werden.

„Wenn die Hausanschlüsse gesetzt sind, bekommen die Kunden auch gleich Licht auf ihre Glasfaser“, erklärt Kleinschmidt. Wie „an einer Perlenkette“ würden die Häuser sukzessive angeschlossen. „Und da in der Glasfaser keine physikalischen Hindernisse sind, kommt beim Kunden auch das schnelle Netz an, so wie er es gebucht hat.“

Inzwischen laufen auch in den Gemeinden Ziesendorf, Stäbelow und Kritzmow die Tiefbauarbeiten. „Unser Ziel ist es, damit noch in diesem Jahr fertig zu werden“, sagt Kleinschmidt. Auch die vier Verteilerstationen (PoP) seien schon aufgestellt, allerdings noch nicht online. „Die Backbone-Leitung, die Hauptschlagader, die die Stationen verbindet, ist weitestgehend gebaut“, sagt die Unternehmenssprecherin. Allerdings müsse noch eine Bahnlinie zwischen Bad Doberan und Rostock gequert werden. „Da sind wir derzeit mit der Deutschen Bahn im Kontakt“, erklärt Kleinschmidt. Sie gehe davon aus, dass die Kunden in diesen Gemeinden voraussichtlich im Frühjahr 2019 am Netz sind.

Weiter geht es mit Papendorf und Reddelich. „Hier sind wir gerade in der Projektphase“, sagt Kleinschmidt. Im Februar/März solle je nach Wetterlage mit den Bauarbeiten begonnen werden. „Im Sommer wollen wir die Haushalte anschließen“, betont Kleinschmidt. Die bisherigen Arbeiten seien zügig und reibungslos verlaufen. Während der Baumaßnahmen hätten immer noch weitere Kunden Verträge abgeschlossen. „Zu den günstigen Konditionen“, sagt die Sprecherin. „Solange kein neuer Bagger anrücken muss, können wir das anbieten“, erklärt Kleinschmidt.

Doris Deutsch

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