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Rostock Neue Vorwürfe in Waldeck-Affäre
Mecklenburg Rostock Neue Vorwürfe in Waldeck-Affäre
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07:36 27.06.2014
Eine sechs Meter hohe Mauer der JVA Waldeck. Die Schmiergeldaffäre um den Bau der Justizvollzugsanstalt spitzt sich durch einen Brief weiter zu. Quelle: Hartmut Klonowski
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Rostock

In der Schmiergeldaffäre um den Bau der Justizvollzugsanstalt (JVA) Waldeck bei Rostock wächst der Druck auf die amtierende rot-schwarze Landesregierung. Wie die OZ auf Grundlage vertraulicher Unterlagen berichtet hatte, versäumte es Mecklenburg-Vorpommern bis 2011 offenbar mehrmals, mutmaßlich sittenwidrige Mietverträge zu kündigen.

Ein weiteres Schriftstück untermauert jetzt diesen Verdacht. So ist die JVA seit Jahren in Insolvenzverfahren verstrickt – eigentlich ein Kündigungsgrund. Doch statt auszusteigen, bestätigte das Land den Mietrückkauf – mit ausufernden Kosten für den Steuerzahler von mindestens 125 Millionen Euro. Die Grünen um den Politiker Johannes Saalfeld fordern von der Landesregierung nun Aufklärung in dieser Angelegenheit.

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