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Rostock OB zur Buga-Bewerbung: „Ja, wir schaffen das!“
Mecklenburg Rostock OB zur Buga-Bewerbung: „Ja, wir schaffen das!“
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00:00 25.07.2018
Nur eines von vielen Projekten für die Buga 2025: Vom Stadthafen soll eine Brücke nach Gehlsdorf entstehen. Quelle: Foto: Hansestadt Rostock
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Stadthafen

Es kann losgehen: Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) kann Donnerstag offiziell die Bewerbung um die Buga 2025 an die Bundesgartenschau-Gesellschaft übergeben. Auf einer Sondersitzung des Hauptausschusses sprach sich gestern Abend die große Mehrheit der Bürgerschaftsfraktionen erneut für die Bewerbung und die geplant 100 Millionen Euro teure Umgestaltung des Stadthafens aus.

Die Linke hatte die Sitzung in der Sommerpause beantragt: „Wir haben Sorgen: Bis 2024 müssen alle Projekte fertig sein. Schaffen wir das? Und kann Rostock sich das alles leisten?“, so Fraktionschefin Eva-Maria Kröger. Von Methling und Buga-Koordinator Matthias Horn gab es auf diese Fragen ein klares „Ja“: „Die Landesregierung hat sich sehr deutlich zu der Buga bekannt, und zu möglichen Förderungen. Aber konkrete Summen werden die Ministerien nicht nennen können – weil wir auch noch keine konkreten Kosten nennen können“, so Horn. Bis 2020 sollen die Pläne fertig sein:

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„Dann kann die Bürgerschaft über jedes einzelne Projekt erneut beraten.“ Auch Methling warb für die Buga und die Projekte, wie eine Brücke über den Stadthafen, einen neuen Stadtpark auf der alten Gehlsdorfer Deponie und eine neue Flaniermeile am Hafen: „Ja, wir schaffen das. Wir haben 25 Millionen Euro als Bargeld für Investitionen auf unseren Konten liegen. Und: Das Land hat entschieden, dass wir uns nicht am Archäologischen Landesmuseum finanziell beteiligen müssen. Das Aufschütten am Christinenhafen zahlt Schwerin. Dadurch sparen wir weitere zehn Millionen Euro.“ Der OB habe mit allen Ministern persönlich gesprochen. Natürlich werde die Buga auch für die Ämter im Rathaus eine Herausforderung: „Aber wir schaffen Infrastruktur, die bleibt. Bei der Iga 2003 haben wir die Hälfte wieder abgebaut – die Seilbahn zum Beispiel.“

CDU-Chef Daniel Peters sprach von der Chance auf den „ganz großen Wurf“ für Rostock. Sybille Bachmann (Rostocker Bund) übte Kritik an der zögerlichen Haltung der Linken: OB-Kandidat Steffen Bockhahn hatte gefordert, Geld statt in Großprojekte in die Stadtteile zu investieren. Das aber sei „populistischer Wahlkampf“.

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