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Rostock OZ-Leser spenden 58.800 Euro für Kinderhospizdienst
Mecklenburg Rostock OZ-Leser spenden 58.800 Euro für Kinderhospizdienst
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13:06 24.12.2018
Lea Puchert (li.) und Madlen Grolle-Döhring nahmen von Ospa-Vorstand Karsten Pannwitt den Scheck mit den Spenden der OZ-Leser entgegen. Quelle: Andreas Meyer
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Rostock

Lea Puchert und Madlen Grolle-Döhring finden eigentlich immer die richtigen Worte. Doch beim Blick auf den großen Ospa-Scheck sind die beiden Leiterinnen des Kinderhospiz- und Familienbegleitdienstes „Oskar“ dann doch mal sprachlos: 58.800 Euro – so das vorläufige „amtliche“ Endergebnis – haben die Leser der OSTSEE-ZEITUNG in Rostock im Rahmen der Weihnachtsaktion „Helfen bringt Freude“ für „Oskar“ gespendet. Hunderte Menschen beteiligten sich an der Aktion – mit großen und kleinen Spenden.

Wertschätzung für die Ehrenamtler

„Wir sind sprachlos – sprachlos über die Großzügigkeit der Rostocker“, sagt Puchert. „Für uns und auch für unsere 30 ehrenamtlichen Helfer ist das auch ein Zeichen der Wertschätzung – ein Signal, dass unsere Arbeit Anerkennung findet.“ Das „Oskar“-Team begleitet schwerst und todkranke Kinder und ihre Familien, aber es begleitet ebenso auch Kinder und Familien, in denen in geliebter Mensch sterben wird. Auch für Schulklassen gibt es Angebote des Gemeinschaftsprojektes der Rostocker Stadtmission und der Diakonie.

„Wir werden von dem Geld nicht 1000 neue Sachen kaufen. Wir wollen damit ruhig unsere Arbeit weitermachen, eine Kindertrauergruppe auf- und ausbauen“, so Madlen Grolle-Döhring. „Oskar“ finanziere sich zum allergrößten Teil aus Spenden. „Mit dem Geld der OZ-Leser haben wir für unsere Projekte Sicherheit – und zwar auf Jahre.“ In den Anfangsjahren war das Geld für „Oskar“ eines der größten Probleme. Diese Sorge müssen die Helfer nun nicht mehr haben. Die Spenden sollen unter anderem auch dafür ausgegeben werden, um neue Ehrenamtler für ihre herausfordernden Aufgaben auszubilden und zu qualifizieren. Im Schnitt 20 Familien pro Jahr betreut das „Oskar“-Team.

Ospa rundet großzügig auf

Ein dickes Dankeschön an die OZ-Leser, vor allem aber an den Kinderhospiz- und Familienbegleitdienst, kommt auch vom langjährigen Partner der OZ-Spendenaktion „Helfen bringt Freude“: Die Ostseesparkasse rundet die eingegangen Spenden großzügig auf – um mehr als 5000 Euro. „Auch uns ist es wichtig, dass die engagierten Mitarbeiter von ,Oskar’ ihre beeindruckende Arbeit auch in Zukunft machen können“, so Ospa-Vorstand Karsten Pannwitt. Die größte Bank der Region will dem Projekt auch künftig helfen, bekannter zu werden – und ihre Kunden zum Spenden animieren. „Viele von uns schieben das Thema Tod gerne zur Seite. Aber dabei ist die Auseinandersetzung damit, mit Trauer und Abschied so wichtig. Für jeden einzelnen von uns“, sagt Pannwitt.

Andreas Meyer

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